Audimax » Sport » NBA » Spurs erzwingen Spiel 7 durch dominante dritte Viertel gegen Thunder

Spurs erzwingen Spiel 7 durch dominante dritte Viertel gegen Thunder

Spurs erzwingen Spiel 7 mit starkem dritten Viertel gegen Thunder

Die San Antonio Spurs legten einen starken Start hin und hielten zur Halbzeit eine knappe Führung. Im dritten Viertel setzten sie nach und erstickten die Oklahoma City Thunder förmlich.

Mit fünf Blocks, drei Steals und einem dominanten 20-11 Vorteil bei den Rebounds zeigten die Spurs nach der Halbzeit eine defensive Glanzleistung. Sie gewannen das Viertel mit 32-13 dank eines 20-0 Laufs und zwangen somit am Samstag ein entscheidendes Spiel 7 herbei.

San Antonio Spurs verteidigen Thunder kompromisslos

Beide Teams setzen stark auf Dreipunktwürfe, insbesondere gegen die robuste Innenverteidigung, die beide Mannschaften bieten. Im dritten Viertel fielen für OKC jedoch keine Dreier, sie verfehlten alle acht Versuche und kamen im gesamten Spiel nur auf eine Trefferquote von 25 Prozent von jenseits der Linie.

Der Blick nach außen war notwendig, da die Spurs den Innenraum dicht machten. Victor Wembanyama blockte zwei Würfe, Julian Champagnie wehrte ebenfalls zwei Versuche ab, und Devin Vassell fügte einen weiteren Block hinzu. Wemby krönte das Viertel, indem er Chet Holmgren einen Wurf wegschnappte und so die Dominanz komplettierte.

San Antonio Spurs mit durchwachsener Wurfquote

Die Spurs starteten stark mit einer 8 von 14 Dreierquote im ersten Viertel – der beste Wert in einem Playoff-Viertel seit 1998. Im weiteren Verlauf gelang ihnen jedoch nur noch 7 von 24 aus der Distanz, womit sie das Spiel mit einer 37-prozentigen Dreierquote abschlossen.

Dreipunktwürfe sind variabel, doch die gezeigte Verteidigung ist eher reproduzierbar. Dabei half auch, dass die Schiedsrichter nur 14 Fouls gegen die Spurs und insgesamt 35 im Spiel pfiffen – im Vergleich zu 29 gegen die Spurs und 51 insgesamt im Spiel 5.

Das war entscheidend, um den MVP Shai Gilgeous-Alexander auf 15 Punkte und eine Wurfquote von 6 von 18 zu beschränken. Es ging nicht nur darum, dass die Spurs-Guards SGA eng bewachten, sondern auch darum, ihm kaum Freiwürfe zu gewähren, weder bei Wurfversuchen noch durch Fouls abseits des Balls während der Bonusphase.

Können sie diese Leistung in Spiel 7 auswärts in Oklahoma City bestätigen? Die Guards Stephon Castle und Dylan Harper werden wahrscheinlich nicht wieder nur vier persönliche Fouls kombinieren, doch sie haben bewiesen, dass die Spurs, wenn sie fokussiert bleiben und bodenständig agieren, äußerst schwer zu punkten sind. Vielleicht schwer genug, um den starken Titelverteidiger zu stürzen.