Audimax » Sport » NBA » MVP übertrumpft Victor Wembanyama im entscheidenden Spiel 5

MVP übertrumpft Victor Wembanyama im entscheidenden Spiel 5

MVP führt Oklahoma City Thunder zum Sieg gegen Victor Wembanyama

Die Oklahoma City Thunder übernahmen die Kontrolle gegen die San Antonio Spurs und gewannen am Dienstag Spiel 5 mit 127-114, wobei sie Victor Wembanyama erfolgreich in Schach hielten und einen entscheidenden Serienerfolg erzielten.

Im Folgenden die Gewinner und Verlierer von Spiel 5 der Western Conference Finals.

Gewinner

Shai Gilgeous-Alexander, Oklahoma City Thunder

Der zweimalige NBA-MVP zeigte zwar keine besonders effiziente Wurfleistung, erzielte aber dennoch teamintern mit 32 Punkten (7 von 19 Feldwürfen, 16 von 17 Freiwürfen) die meisten Punkte und erreichte zum zweiten Mal in dieser Serie mindestens 30 Zähler.

Nachdem er im spannenden ersten Spiel noch vom Spurs-Star übertroffen wurde, meldete er sich seitdem eindrucksvoll zurück.

Da Jalen Williams mit einer Zerrung der linken Oberschenkelmuskulatur gehandicapt war und Ajay Mitchell wegen einer Verletzung der rechten Wade ausfiel, war es entscheidend, dass Gilgeous-Alexander sein Team auf seinen Schultern trug und in diesem wichtigen Spiel 5 erneut eine MVP-Leistung ablieferte.

Genau das bekamen die Thunder, um die Kontrolle der Serie zurückzugewinnen.

Rollenspieler der Thunder

Zum zweiten Mal in den letzten drei Spielen war Jared McCain ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Oklahoma City, nachdem er in Spiel 3 24 Punkte erzielt hatte. Er steuerte 20 Punkte bei (7 von 19 Feldwürfen) und traf drei der 14 Dreier im Spiel, darunter diesen hier zum Ausbau der Führung auf 15 Punkte bei noch 3:42 Minuten auf der Uhr.

Darüber hinaus schaltete Isaiah Hartenstein Wembanyama mit 12 Punkten und 15 Rebounds effektiv aus und erzielte mit +24 die zweitbeste Plus/Minus-Bilanz im Team. Alex Caruso setzte seine starke Serie mit 22 Punkten (4 von 8 Dreiern) fort und trug maßgeblich zu einer 40-Punkte-Leistung der Thunder-Bank bei.

Dieses Team folgt dem Weg, den Gilgeous-Alexander vorgibt, aber wie sie weiterhin beweisen, ist ihre Tiefe ebenso entscheidend – was sie auch am Dienstag erneut unter Beweis stellten.

Scoring-Runs der Thunder

Die Spurs bemühten sich, das Spiel über weite Strecken eng zu halten, doch zwei starke Scoring-Phasen der Thunder unterbrachen jegliche Dynamik, die die Spurs aufbauen konnten.

Dreier von Jaylin Williams beendeten einen 15-3 Lauf und brachten die Thunder früh im zweiten Viertel mit neun Punkten in Führung.

Die Spurs antworteten mit einem 9-0 Lauf, doch die Thunder konterten energisch mit einem eigenen 20-8 Lauf nach einem kraftvollen Korbangriff von Chet Holmgren.

In einem so entscheidenden Spiel waren diese Läufe besonders wichtig, da die Thunder auf jede Antwort der Spurs reagierten und sie vor Spiel 6 in Bedrängnis brachten.

Verlierer

Victor Wembanyama, San Antonio Spurs

Wembanyama zeigte in Spiel 1 mit 41 Punkten und 24 Rebounds seine enorme Stärke, doch es gibt noch Aspekte, an denen er arbeiten muss, wenn die Spurs in der Serie bleiben wollen.

Er erzielte zwar noch 20 Punkte (4 von 15 Feldwürfen), hatte aber Probleme beim Abschluss und kam nur auf sechs Rebounds. Selbst gegen eine angeschlagene Thunder-Mannschaft reicht das nicht aus, um die Kontrolle zu übernehmen und Chancen zu wahren.

Perimeter-Verteidigung der Spurs

Für ein Spurs-Team, das nur 12 von 41 Dreiern (29 %) traf, wäre die Defensive entscheidend gewesen, um das auszugleichen. Die Thunder trafen jedoch 14 von 32 Dreiern (44 %) und hatten im gesamten Spiel zahlreiche gute Chancen von jenseits der Dreipunktlinie.

Dies war zudem das dritte Mal in dieser Serie, dass die Thunder mindestens 120 Punkte erzielten – keine vielversprechende Grundlage für die Spurs, was sich auch in Spiel 5 erneut zeigte.