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Barcelona sucht in der Premier League Ersatz für Robert Lewandowski – steht vor großen Herausforderungen

Barcelona sucht Lewandowski-Ersatz in Premier League – große Hürden

Der Sportdirektor von Barcelona, Deco, traf sich am Donnerstag in London mit Vertretern der Agentur, die den Chelsea-Stürmer João Pedro betreut. Ein möglicher Wechsel zum katalanischen Klub steht dabei im Raum.

Aus dem Gespräch gingen zwei zentrale Botschaften hervor: Zum einen ist der 24-jährige Brasilianer bereit, in der kommenden Saison zu Barça zu wechseln. Zum anderen gestaltet sich die Umsetzung des Transfers als äußerst kompliziert.

Neben den anhaltenden finanziellen Einschränkungen Barcelonas ist Chelsea wenig gewillt, den Angreifer nur ein Jahr nach seiner Verpflichtung von Brighton für 65 Millionen Euro (etwa 75 Millionen Dollar) abzugeben. Sein aktueller Marktwert liegt bei rund 75 Millionen Euro (ca. 87 Millionen Dollar).

Die Haltung Chelseas könnte ausschlaggebend sein

Der weitere Verlauf hängt davon ab, wie sich Decos erste Kontaktaufnahme entwickelt, insbesondere vor dem Hintergrund der Veränderungen bei Chelsea durch die Verpflichtung von Xabi Alonso.

Wenn der neue Trainer João Pedro als unverzichtbar für sein Vorhaben ansieht, würden Barcelonas Chancen stark schrumpfen. Andererseits könnte sich eine Gelegenheit ergeben, falls Alonso keine Spieler behalten möchte, die unzufrieden oder unruhig sind.

Barcelonas Angriffumbau steht unter Druck

Da Robert Lewandowski voraussichtlich den Verein verlassen wird, sobald sein Abgang offiziell ist, muss Barcelona vorsichtig agieren und Fehler beim Neuaufbau der Offensive vermeiden, wie Hansi Flick bereits mahnte.

Lewandowski ist jedoch nicht die einzige Sorge. Ferran Torres, der in dieser Saison 20 offizielle Tore erzielte, hat weiterhin eine unklare Zukunft. Sollte der ehemalige Manchester-City-Stürmer nächsten Sommer ablösefrei gehen, könnten sich die Probleme auf der Stürmerposition für Barça verdoppeln.

Julián Álvarez, Decos Wunschkandidat, scheint momentan unerreichbar. Falls er Atlético Madrid verlässt, ist der spanische Klub wenig geneigt, ihn an einen direkten Konkurrenten zu verkaufen.

Somit bleibt João Pedro eines der Profile, die den Vorstellungen von Deco entsprechen.

Das gesuchte Profil bei Barça

Barcelona sucht einen Stürmer ohne übertriebenes Ego, der Produktivität und Einsatzbereitschaft vereint. João Pedro passt mit 20 Toren und neun Vorlagen in dieser Saison genau in dieses Anforderungsprofil.

Er ist vielseitig einsetzbar, fühlt sich auch auf den Flügeln wohl und kann wiederholt intensive Läufe absolvieren – eine wichtige Eigenschaft für Pressing und das Schaffen von Freiräumen im Angriff. Sein Spielstil harmoniert zudem mit Barcelonas Ziel, Lamine Yamal besser zu unterstützen, indem er Passoptionen und taktische Bewegungen bietet, um Räume zu öffnen.

Der direkte Kontakt fand am Donnerstag in London statt. Wie es weitergeht, hängt davon ab, wie sich die Situation zwischen allen Beteiligten entwickelt.