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Ottawa veranlasst CRTC-Überprüfung der Streaming-Ausgaben wegen Verbraucherbelastung

Ottawa veranlasst CRTC-Überprüfung der Streaming-Ausgaben wegen Verbraucherbelastung

Ottawa kündigt an, die CRTC anzuweisen, ihre kürzliche Entscheidung, die finanziellen Beiträge von Streaming-Diensten an kanadische Inhalte zu verdreifachen, zu überprüfen.

Die Regierung plant, der CRTC eine neue politische Vorgabe zu erteilen, um die Umsetzung des Online-Streaming-Gesetzes anzupassen.

Im Mai hatte die CRTC beschlossen, dass große Streaming-Anbieter wie Netflix 15 Prozent ihrer kanadischen Einnahmen in kanadische Inhalte investieren müssen.

Stattdessen will die Regierung 600 Millionen Dollar für Kanadas Audio- und audiovisuelle Branchen bereitstellen.

Die Motion Picture Association, eine US-Vertretung der Streaming-Dienste, forderte die Regierung auf, den aktuellen Ansatz zu überdenken, ebenso wie der US-Botschafter in Kanada, der die Rücknahme der Richtlinie verlangte.

Gemäß dem Rundfunkgesetz kann das Kabinett die Entscheidung nicht direkt aufheben, sondern muss die CRTC anweisen, wie das Online-Streaming-Gesetz allgemein umzusetzen ist.