Audimax » Kanada » Kanada und Japan schließen Partnerschaftsabkommen zu Verteidigung, Energie und Handel

Kanada und Japan schließen Partnerschaftsabkommen zu Verteidigung, Energie und Handel

Kanada und Japan vereinbaren Partnerschaft in Verteidigung, Energie & Handel

Kanada und Japan haben ein neues strategisches Partnerschaftsabkommen unterzeichnet, das die Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung, Energie, Handel und Technologie stärken soll.

Premierminister Mark Carney traf am Freitag in Tokio Premierministerin Sanae Takaichi und stellte eine lange Liste von Bereichen vor, in denen beide Länder ihre Kooperation vertiefen wollen – von Cyberpolitik über Arktissicherheit bis hin zur Bekämpfung des Klimawandels.

„Wir haben viel gemeinsam und bereichern uns gegenseitig durch unsere Kulturen, Perspektiven und Geschichten“, sagte Carney bei einer gemeinsamen Presseveranstaltung, bei der beide Staatschefs Stellungnahmen abgaben, aber keine Fragen beantworteten.

„Dies ist eine solide Basis, auf der wir etwas noch Besseres, Wohlhabenderes und Ambitionierteres aufbauen können.“

Carney, der mit einigen Worten auf Japanisch ein Lächeln und Applaus von Takaichi erhielt, hob die engen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Partnerschaften der beiden Länder hervor, darunter einen bilateralen Handel im Umfang von 40 Milliarden Dollar sowie gemeinsame Patrouillen im Pazifik.

„Wir tun bereits viel, sind aber bereit, noch mehr zu leisten“, erklärte er.

Carney kündigte zudem an, dass eine Team-Canada-Handelsmission in den kommenden Monaten nach Japan reisen werde.

Die strategischen Partnerschaftsabkommen sehen eine engere Zusammenarbeit bei internationalen Notfalleinsätzen, gemeinsamen Küstenwache-Übungen sowie bei der Bekämpfung illegaler Fischerei im Nordpazifik vor.

Im Handel erklärten beide Länder, dass sie Beamte beauftragen werden, „sofortige Investitionsmöglichkeiten, unter anderem über Pensionsfonds, zu identifizieren“ und Handelsdelegationen auszutauschen.

Außerdem einigten sie sich darauf, den Handel im Energiebereich, insbesondere bei Flüssigerdgas, auszubauen und bei kritischen Mineralien enger zusammenzuarbeiten, um zuverlässige Lieferketten zu sichern – neben weiteren Maßnahmen.