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Alberta-Premierin lehnt Alkohol-Verbot als Reaktion auf Trumps Drohungen ab

Alberta-Premierin lehnt Alkohol-Verbot als Antwort auf Trumps Drohungen ab

Die Premierministerin von Alberta, Danielle Smith, plant nicht, auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit einem 50-prozentigen Zoll auf kanadische Waren mit einem Alkohol-Verbot zu reagieren.

In ihrer Radiosendung erklärte sie, ein Verbot sei eine außergewöhnliche Maßnahme. Sie überlasse es den Händlern und Konsumenten, selbst zu entscheiden, wie sie ihre Regale bestücken und ob sie amerikanische Produkte trotz der drohenden Zölle konsumieren möchten.

Mehrere kanadische Provinz-Liquor-Boards hatten im vergangenen Jahr den Einkauf von amerikanischem Alkohol eingestellt, um auf Trumps frühere Zollandrohungen und seine Äußerungen zur Annexion zu reagieren.

Während Saskatchewan und Alberta den Verkauf amerikanischer Spirituosen nach einigen Monaten wieder aufgenommen haben, haben bedeutende Einkaufsprovinzen wie Ontario und Quebec den Import von US-Alkohol bislang nicht wieder aufgenommen.

Dies ist zu einem politischen Druckpunkt zwischen den Parteien in den USA geworden.

Smith betont, dass sie lieber Ruhe bewahren und das Vertrauen der Amerikaner gewinnen möchte, anstatt mit einem Alkohol-Verbot zu kontern.