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Hoeneß kritisiert SPD scharf: „Frau Bas trägt kaum zur Lösung bei“

"Dann wird das Nichts": Hoeneß attackiert die SPD: "Frau Bas ist nicht gerade hilfreich"

Uli Hoeneß äußert sich regelmäßig zum politischen Geschehen. Auch die aktuelle Krise der schwarz-roten Koalition führt der ehemalige Bayern-Boss auf die SPD zurück. Insbesondere die linke Parteiführung um Arbeitsministerin Bas stößt ihm sauer auf.

Nach Hoeneß ist die SPD hauptverantwortlich für die Probleme der Regierung. Bundeskanzler Friedrich Merz habe „leider mit der SPD einen Partner, der nicht versteht, dass dies ihre letzte Chance ist“, erklärte Hoeneß im Gespräch mit dem „Spiegel“. „Wenn die Linken in der Partei nicht begreifen, dass sie in der Regierung sind, um Deutschland voranzubringen und nicht, um ständig ihre Ideologie durchzusetzen, dann wird das nichts. Scheitert diese Regierung, haben wir die AfD überall in den Landesregierungen – und das wäre eine Katastrophe.“

Hoeneß sieht bei Vizekanzler und SPD-Co-Chef Lars Klingbeil größere Schwierigkeiten, innerparteiliche Mehrheiten zu erzielen, als gemeinsame Lösungen mit der CDU zu finden. Besonders kritisierte er Klingbeils Co-Vorsitzende Bärbel Bas: „Frau Bas ist dabei nicht gerade eine Unterstützung.“

Dies ist nicht die erste deutliche Warnung Hoeneß’ an die schwarz-rote Koalition. Kurz vor Amtsantritt von CDU, CSU und SPD sagte er: „Man muss der neuen Regierung eine Chance geben.“ Gleichzeitig mahnte der Ex-Sportfunktionär, dass Schwarz-Rot nicht scheitern dürfe. „Gelingt das nicht, könnte bei der nächsten Wahl in vier Jahren die AfD Stimmen erhalten, die sie weder verdient noch bewältigen kann“, äußerte Hoeneß im März 2025 im ARD-Interview. „Dann beginnt die Zeit der Unfähigen – und das will niemand.“

„Das darf niemals passieren!“

Uli Hoeneß war viele Jahre Manager und Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. Als Ehrenpräsident des Rekordmeisters kommentiert er seit Langem auch politische Entwicklungen. 2024 bezog Hoeneß öffentlich Stellung gegen die AfD. Bei der Trauerfeier für Franz Beckenbauer betonte er, wie sehr er sich die Aufbruchsstimmung der Fußball-WM 2006 zurückwünsche, schränkte aber ein: „Ich möchte klarstellen, dass die AfD bei diesem Prozess keine Rolle spielen darf.“

In einem Interview mit der FAZ zeigte Hoeneß sich besorgt über die steigende Popularität der AfD: „Abends sehe ich oft ntv, dort laufen Dokumentationen, gelegentlich auch zur Nazizeit: über Auschwitz, Birkenau – die Konzentrations- und Vernichtungslager der Deutschen. Das rührt mich immer sehr. Wenn unser Land auch nur annähernd wieder in eine solche Richtung gehen würde – das darf auf keinen Fall geschehen!“