LeBrons Entscheidung könnte Jalen Brunson zum Unvorstellbaren zwingen
Jalen Brunson ist der neue Herrscher von New York City.
Der Point Guard der New York Knicks führte das Team nach über 50 Jahren endlich wieder zur Meisterschaft, trotz aller Widrigkeiten, bewies allen Zweiflern das Gegenteil und das alles, obwohl er auf eine hohe Summe verzichtete.
Brunson ließ 113 Millionen Dollar liegen, als er seinen neuen Vertrag unterschrieb, um den Knicks dabei zu helfen, das beeindruckende Team zusammenzustellen, das es bis in die NBA-Finals schaffte.
Man erwartete, dass Brunson in seinem neuen Vertrag finanziell voll entschädigt wird. Doch nun, da LeBron James sich einem Giganten in den Philadelphia 76ers angeschlossen hat, könnte Brunson erneut einen Heimvorteilsrabatt für die Knicks in Betracht ziehen müssen.
Jalen Brunson könnte erneut einen Rabatt für die Knicks gewähren müssen
Im Gespräch bei „The Hoop Collective“ sagte ESPN-Insider Vincent Goodwill voraus, dass Brunson endlich einen großen Vertrag bekommen wird, auch wenn dies am Ende das Team Karl-Anthony Towns kosten könnte:
„Jalen Brunson wird sein ganzes Geld bekommen. Jeden Cent, den er verdient, (ich würde nicht sagen, dass er ein Opfer bringt),“ erklärte Goodwill.
Dennoch sind die Knicks längst nicht mehr das dominierende Team in der Eastern Conference, was eine unangenehme Frage aufwirft: Wird Brunson erneut auf Geld verzichten, um einen weiteren Titel zu gewinnen und seine Legende zu festigen?
Spieler verzichten selten auf Gehalt, gerade wenn sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere stehen. Ein zweiter Verzicht wäre nahezu beispiellos.
Doch Brunson hat bereits bewiesen, dass er durchaus bereit ist, für das Team zurückzustecken – vor allem, wenn es bedeutet, die Mannschaft zusammenzuhalten.
NBA-Spieler sind finanziell wohlhabend und können, wenn sie klug handeln, von ihrem Einkommen ein Leben lang sorgenfrei leben, ohne einmal auf Werbeeinnahmen zurückgreifen zu müssen.
Brunson steht nun an einem Wendepunkt. Niemand würde es ihm übelnehmen, wenn er sich entscheidet, das maximale Gehalt zu fordern. Doch ein weiterer Gehaltsverzicht würde ihn noch mehr zum New Yorker Mythos machen.