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Vince Carter: Rücktritt aus der NBA wegen „Politik“

Vince Carter erklärt Rücktritt aus der NBA wegen Politik

Vince Carter ist der Ansicht, dass er seine NBA-Karriere hätte verlängern können, wenn da nicht einige externe Einflüsse gewesen wären.

Der ehemalige NBA-All-Star Vince Carter gab diese Woche in der neuesten Folge seines Podcasts „Cousins with Vince Carter & Tracy McGrady“ eine interessante Erklärung ab.

Carter berichtete, dass NBA-Teams Interesse daran hatten, seine Karriere fortzusetzen, er sich jedoch aufgrund von „Politik“ dazu entschied, das Spiel zu verlassen.

„Selbst nach meinem 22. Jahr erhielt ich noch ein paar Anrufe mit dem Angebot, im nächsten Jahr zu spielen“, erklärte Carter. „Ich konnte es nicht so machen, wie ich es wollte, und mich zurückziehen, wann ich bereit war. Die Politik hat das übernommen, und ich dachte mir nur: ‚Nein‘,“

Carter, mittlerweile 49 Jahre alt, spielte tatsächlich 22 Saisons in der NBA – damals ein Rekord – von 1998 bis 2020. Er wurde achtmal zum All-Star gewählt, erhielt zwei All-NBA-Auszeichnungen und erzielte beeindruckende 25.728 Punkte, bevor er Mitte 2020 seine Karriere beendete.

Im Laufe der Jahre gelang es Carter, sich erfolgreich als geschätzter Rollenspieler und erfahrener Veteran neu zu erfinden, der auch nach körperlichem Leistungsabfall von der Bank aus noch Wirkung zeigte. Insgesamt lief er für acht verschiedene Teams auf und wurde 2024 in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.

In seiner letzten Saison erzielte Carter für die Atlanta Hawks im Schnitt 5,0 Punkte und 2,1 Rebounds pro Spiel bei einer Wurfquote von 35/30/79. Obwohl Carter, der heute als NBA-Analyst für NBC arbeitet, nicht näher auf die „Politik“ einging, die seine Karriere beendet haben soll, konnte er in den letzten Jahren zumindest einen wichtigen Abschluss in seinem Basketballleben finden.