Jalen Brunson kontert Kritiker beim Meisterschaftsumzug
Der Guard der New York Knicks, Jalen Brunson, hat alle Zweifel gehört.
Er nahm die Stimmen wahr, die behaupteten, die Knicks würden einen Fehler machen, als sie ihn 2022 mit einem Vierjahresvertrag über 104 Millionen US-Dollar ausstatteten. Ebenso die Kritiker, die meinten, der 1,88 Meter große Guard sei zu klein, um der führende Spieler eines Meisterteams zu sein.
Doch was ist passiert? Brunson widerlegte all seine Zweifler, indem er die Knicks nach 53 Jahren zum ersten Meistertitel führte. Und jetzt sendet er eine klare Botschaft an seine Kritiker.
Jalen Brunson richtet deutliche Worte an Kritiker beim Meisterschaftsumzug der Knicks
„Es gibt viele Leute mit viel Negativem zu sagen. Viele haben starke Meinungen“, erklärte Brunson am Donnerstag. „Aber wenn man sie widerlegt, braucht man ihnen nichts mehr zu sagen.“
Unter den Kritikern war auch Becky Hammon, Cheftrainerin der Las Vegas Aces. In einem ESPN-Beitrag 2023 behauptete sie, Brunson sei kein Spieler, der ein Team zum Titel führen könne – eine Einschätzung, die sich inzwischen als falsch erwiesen hat.
Brunson führte die Playoffs mit 28,4 Punkten pro Spiel in der Scoring-Wertung an. Zudem gewann er die Bill-Russell-Trophäe als NBA-Finals-MVP, nachdem er im fünften Spiel gegen die San Antonio Spurs 45 Punkte erzielte und damit die Meisterschaft sicherte.
Hammon ist nicht die Einzige, die mit ihrer Einschätzung danebenlag. Auch ESPN-Experte Stephen A. Smith, ein Knicks-Fan, kritisierte die Verpflichtung Brunsons im Free Agency 2022 scharf.
„Jalen Brunson ist ein guter Spieler … aber die Knicks tun so, als wäre er [Kevin Durant]“, sagte Smith (via Trysta Krick von NBC Sports). „Jalen Brunson ist nicht die Lösung.“
Smith entschuldigte sich am Montag in der Sendung „First Take“ bei Brunson für diese Aussage.
Brunson selbst erwartet wohl keine Entschuldigung von Smith oder anderen Skeptikern. Vielmehr lieferte ihnen ihre Kritik den Antrieb, um New York zurück an die Spitze des Basketballs zu führen.
Und jetzt kann er so viel reden, wie er möchte. Doch „Captain Clutch“ wird weiterhin mit seinen Leistungen auf dem Parkett überzeugen.