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Warum dieses West-Team perfekt zu Trae Young passt

Darum ist das West-Team ideal für Trae Young

Trae Young rückte sofort ins Rampenlicht der NBA, als er 2018 gedraftet wurde. Er war Teil eines hochkarätigen Trades, bei dem er von den Dallas Mavericks zu den Atlanta Hawks wechselte – im Gegenzug für Luka Doncic.

Der Tausch schien in den ersten Jahren ausgeglichen, nachdem sowohl Young als auch Doncic ihre Teams innerhalb von vier Spielzeiten in die Conference Finals führten. Doch Youngs Aufschwung hat seitdem stark nachgelassen.

Der Star-Point-Guard konnte nach dem Erreichen der Finalrunde 2021 keine weitere Playoff-Runde gewinnen und steckte in seinen letzten vier Spielzeiten in Atlanta stets im Play-in-Turnier fest. Mit einem sich entwickelnden jungen Kern und kaum Playoff-Erfolg erkannten die Hawks, dass ein Wechsel nötig war, und transferierten Young zur Trade-Deadline Anfang dieses Jahres zu den Washington Wizards.

Der ehemalige Nummer-5-Pick war in der Saison 2025-26 auf lediglich 15 Einsätze begrenzt, davon nur fünf für Washington, sodass die Organisation nun an einem Scheideweg steht. NBA-Insider Jake Fischer berichtete kürzlich, dass die Verantwortlichen der Wizards unschlüssig sind, ob sie Youngs Vertrag verlängern oder ihn an eines der zahlreichen Teams verkaufen sollen, die sein Interesse prüfen.

Nach Fischers Bericht erklärte Marc J. Spears von ESPN, dass Young plant, seine Spieleroption in Höhe von 48,97 Millionen Dollar abzulehnen, um am Montag Free Agent zu werden. Laut Spears sind die Wizards weiterhin die „Top-Kandidaten“ für Young.

Warum die Timberwolves die beste Wahl für Trae Young sind

Bislang wurde außer den Miami Heat kein potenzieller Interessent offiziell bestätigt. Sollte es jedoch ein Team geben, das voll auf Young setzen muss, dann sind es die Minnesota Timberwolves. Ihre Playoff-Ambitionen wurden in den letzten zwei Jahren durch das Fehlen eines zweiten Ballhandlers ausgebremst. Um mit Anthony Edwards ernsthafte Chancen zu haben, müssen sie jetzt alles geben.

Der junge Shooting Guard kann mit vier All-Star-Nominierungen, zwei All-NBA-Auszeichnungen und einer olympischen Goldmedaille in gerade einmal 24 Jahren auf einen beeindruckenden Lebenslauf verweisen. Er stand bereits zweimal in den Conference Finals, doch Minnesotas Mangel an Star-Power und das Fehlen eines echten Point Guards haben die Entwicklung begrenzt.

Mike Conley kann zwar noch den Ball führen, ist aber fast 40 Jahre alt und nicht mehr so verlässlich wie früher. Hier kommt Young ins Spiel: ein herausragender Scorer, der zudem das Zeug hat, die Liga in Assists anzuführen.

Der viermalige All-Star würde Edwards erlauben, seine natürliche Position als Shooting Guard dauerhaft einzunehmen, und könnte zudem Rudy Gobert offensiv besser zur Geltung bringen. Der Franzose gilt defensiv als herausragend, ist aber offensiv oft eine Schwachstelle. Youngs Fähigkeit, spektakuläre Alley-Oop-Pässe zu spielen, könnte den vierfachen Defensive Player of the Year zu einer ernsthaften Offensivwaffe machen.

Natürlich muss Minnesota, falls es Young in einem Sign-and-Trade-Deal holen will, ein attraktives Paket schnüren. Glücklicherweise verfügen sie mit Julius Randle über einen Spieler mit hohem Gehalt sowie über viele junge Talente mit ungenutztem Potenzial, die sie tauschen können. Zwar haben sie nicht mehr viele Draft Picks zur Verfügung, da sie noch Verpflichtungen aus dem Gobert-Trade 2022 bedienen müssen, doch Youngs aktueller Trade-Wert ist ebenfalls begrenzt.

Atlanta erhielt für den kleinen Guard nicht einmal einen Draft Pick zurück, sondern nur CJ McCollum und Scharfschütze Corey Kispert. Das ist für Minnesota ein gutes Zeichen, denn sie müssen keine großen Vermögenswerte abgeben, um einen Spieler zu verpflichten, der das Team auf die nächste Stufe heben könnte. Sollte Washington sich für einen Trade entscheiden, müssen die Timberwolves hartnäckig bleiben und ihre Chance nutzen.