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B.C. Energieminister äußert Frust über mangelhafte Kommunikation zu möglichen Pipeline-Routen in Alberta

B.C. Energieminister kritisiert Kommunikation zu potenziellen Pipeline-Routen in Alberta

Der Minister für Energie und Klimaschutz von British Columbia zeigte am Dienstag seine Unzufriedenheit über die letzte Woche bekannt gewordene Studie der Alberta-Regierung zu vier möglichen Pipeline-Routen zur Nordküste von B.C.

Adrian Dix, der sich am Dienstag zum Auftakt der Global Energy Show in Calgary aufhielt, bezeichnete es als „recht spät im Prozess“, dass die Regierung von B.C. erst jetzt von den Vorschlägen erfährt.

Gleichzeitig wies er jedoch die Behauptung zurück, B.C. sei „überrascht“ worden, und betonte, dass jede Pipeline von Alberta zur Nordküste von B.C. vor „erheblichen grundlegenden Herausforderungen“ stehe, da bislang kein privater Investor gefunden wurde und das bundesweite Verbot von Tankerschiffen entlang der Nordküste weiterhin gilt.

Die Nachricht, dass die Alberta-Regierung verschiedene mögliche Routen für die Pipeline in Betracht zieht, darunter drei durch Nord-B.C., wurde letzte Woche öffentlich, nachdem CBC News Dokumente mit den potenziellen Routen erhalten hatte.

Alle drei nördlichen Routen würden eine Aufhebung des bundesweiten Tankerverbots erfordern, was sowohl die Regierung von B.C. als auch zahlreiche First Nations ablehnen.

Eine weitere Route sieht vor, die Pipeline südlich zu führen und im Raum Vancouver enden zu lassen.

Die Alberta-Regierung veröffentlichte zudem ein neues Werbevideo, um ihre Argumente für eine neue Ölpipeline zur Küste von B.C. zu untermauern.

Bislang hat die Regierung von B.C. erklärt, bei den Gesprächen ausgeschlossen zu sein.

Am Dienstag wurde Dix in Calgary wiederholt von Reportern gefragt, ob er Gespräche mit der Alberta-Regierung über eine mögliche Pipeline führen wolle.

Er betonte jedoch, dass sein Besuch auf der Global Energy Show dazu diene, sich auf Projekte in B.C. zu konzentrieren, insbesondere solche, die bereits von der Industrie unterstützt werden.

Die Alberta-Regierung plant, der Regierung in Ottawa bis zum 1. Juli einen endgültigen Pipeline-Vorschlag vorzulegen.