Kanadas lange erwartete KI-Strategie steht kurz vor der Veröffentlichung
Am Donnerstag wird Ottawa seine seit langem erwartete bundesweite Strategie für künstliche Intelligenz vorstellen – ein Fahrplan, der wegen seiner Auswirkungen auf die KI-Branche und das Vertrauen der Kanadier in diese Technologie mit Spannung erwartet wird.
Regierungsvertreter werden um 9 Uhr Eastern eine technische Pressekonferenz zur Strategie abhalten, bevor sie öffentlich zugänglich gemacht wird.
Der Minister für künstliche Intelligenz, Evan Solomon, hat die Strategie unter den Namen „KI für alle“ gestellt und verspricht, dass sie KI für jeden Kanadier zugänglich und nützlich machen wird.
Die Strategie zielt darauf ab, die breite Anwendung von KI im öffentlichen und privaten Sektor zu fördern, gleichzeitig die KI-Kompetenz und -Bildung zu stärken und Bedenken bezüglich Sicherheit und Datenschutz anzugehen.
Ein weiterer zentraler Aspekt der Strategie ist laut Regierung der Aufbau souveräner KI-Technologien und -Infrastrukturen.
Experten erklärten gegenüber Global News, die Regierung müsse eine Balance finden zwischen der wirtschaftlichen Nutzung von KI und dem bestehenden Vertrauensmangel der Kanadier, um diesen zu überwinden.
Solomon betonte diese Woche, dass Vertrauen ein Kernpunkt der Strategie sei und dass geplante Gesetze zu Online-Schäden sowie die Aktualisierung der Datenschutzgesetze im Privatsektor helfen werden, die Sorgen der Kanadier zu adressieren.
Ein am Mittwoch veröffentlichter Ipsos-Bericht, der 32 Länder hinsichtlich KI befragte, zeigt, dass Kanadier weiterhin zu den skeptischsten und am wenigsten vertrauensvollen Bevölkerungsgruppen gegenüber dieser Technologie zählen.