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NBA-Titel garantiert nicht die Zukunft eines Knicks-Stars

NBA-Titel sichert Zukunft eines Knicks-Stars nicht

Die New York Knicks stehen nur noch zwei Siege von ihrer ersten NBA-Meisterschaft seit über fünf Jahrzehnten entfernt.

Nach den ersten beiden Spielen ist der Star-Center Karl-Anthony Towns der führende Kandidat für den Finals-MVP, sogar vor Jalen Brunson.

Er hat sowohl in der Offensive als auch in der Defensive herausragend gegen Victor Wembanyama gearbeitet, das „weiche“ Image widerlegt und gerade dann geliefert, wenn es am wichtigsten war.

Dennoch ist das keine Garantie dafür, dass er den Knicks langfristig erhalten bleibt. Laut Sam Amick von The Athletic muss das Team weiterhin klären, wie es mit seinem Vertrag weitergeht.

Karl-Anthony Towns‘ Zukunft bei den Knicks bleibt ungewiss

„Sollten die Knicks tatsächlich die NBA-Finals für sich entscheiden, wird es dennoch Gespräche mit Towns geben, um seine langfristige Verpflichtung sicherzustellen“, schrieb Amick.

Nächste Saison ist das letzte garantierte Vertragsjahr, zudem besitzt Towns eine Spieleroption über 61 Millionen Dollar für die Saison 2027/28.

Er ist berechtigt, eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und 272 Millionen Dollar zu erhalten. Auch wenn er sich diese zweifellos verdient hat, müssen die Knicks abwägen, was langfristig am besten für das Team ist.

„Die Realität der heutigen NBA verlangt von den Knicks, die Salary-Cap-Regeln der zweiten Schwelle zu berücksichtigen und gleichzeitig vorsichtig mit dem Gehaltsbudget umzugehen, um die Tiefe des Kaders nicht zu gefährden“, ergänzte Amick.

Basketball ist ein sich ständig wandelndes Geschäft. Dieselben Fans und Experten, die im letzten Jahr noch den Trade von Towns forderten, zollen ihm nun Respekt als potenziellem Finals-MVP.

Profisport ist das gnadenloseste Geschäft überhaupt, und was man in der Vergangenheit geleistet hat, ist nicht immer so entscheidend wie die aktuelle Leistung.

Das bedeutet natürlich nicht, dass die Knicks Towns nach einer so beeindruckenden NBA-Finals-Leistung den Rücken kehren werden. Doch in dieser Liga gibt es keine Garantien, vor allem wegen der Regeln rund um die zweite Gehalts-Schwelle.