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Knicks-Spieler Hart kritisiert absurde Ticketpreise vor Spiel 3 der NBA-Finals

Knicks' Hart kritisiert überhöhte Ticketpreise vor NBA-Finals Spiel 3

Selbst Josh Hart, Guard der New York Knicks, ist sich nicht sicher, ob er bereit wäre, den hohen Preis für ein Ticket zu Spiel 3 der NBA-Finals zu zahlen.

Die Knicks treffen am Montag (ABC, 20:30 Uhr ET) im Madison Square Garden auf die San Antonio Spurs und wollen ihre Führung in der Best-of-Seven-Serie auf 3:0 ausbauen. Es ist das erste Mal seit dem 25. Juni 1999, dass die weltberühmte Arena ein NBA-Finalspiel ausrichtet. Zufälligerweise standen sich New York und San Antonio auch damals gegenüber, wobei die Knicks in fünf Spielen verloren.

Infolgedessen schnellen die Ticketpreise in die Höhe. Hart kritisierte diese überzogenen Kosten während seiner Pressekonferenz am Sonntag deutlich.

Josh Hart spricht über absurde Ticketpreise

„Die Stimmung und Atmosphäre wird natürlich elektrisierend sein, und wir freuen uns, dass wir zu Hause spielen und die Fans hinter uns haben. Aber ich wünschte, die Ticketpreise wären nicht so wahnsinnig hoch“, sagte Hart. „Viele, die lange auf diesen Moment gewartet haben, können sich leider keinen Eintritt leisten. Das günstigste Ticket kostet 7.000 bis 8.000 Dollar, das ist einfach lächerlich.“

Der erfahrene Sportjournalist Darren Rovell teilte am Sonntag einige dieser schwindelerregenden Zahlen mit. Das günstigste Ticket in dieser Kategorie lag bei 2.127,50 Dollar.

Trotzdem wird erwartet, dass der Madison Square Garden – mit Platz für bis zu 22.000 Zuschauer – am Montagabend voll besetzt sein wird. In einem weiteren Beitrag berichtete Rovell, dass 672.124 Menschen in der Online-Warteschlange für Spiel 3 standen.

Dennoch stellt sich die Frage: Muss der normale Fan wirklich so viel bezahlen, um sein Lieblingsteam live zu sehen? Viele würden das verneinen und stattdessen lieber von zu Hause aus zuschauen, wo sie nicht noch zusätzlich für überteuertes Popcorn und Getränke zahlen müssen.

Man kann vermuten, wie Hart sich entscheiden würde. Wahrscheinlich würde er dem Spiel fernbleiben, obwohl er in einer Saison mehr verdient als viele Menschen im ganzen Leben. Der Guard, der sich im zweiten Jahr eines Vierjahresvertrags befindet, erhält jährlich 20,228 Millionen Dollar.

Wenn er schon die Preise kritisiert, zeigt das umso mehr, wie unvernünftig diese Eintrittspreise sind. Niemand sollte mehr als seine monatliche Miete zahlen müssen, um ein Spiel zu sehen – selbst bei einer Finalserie nicht.