Jalen Brunson beschreibt die Einzigartigkeit von Victor Wembanyama
Die NBA-Finals starten am Mittwochabend, und die meisten erwarten eine denkwürdige Serie zwischen den San Antonio Spurs und den New York Knicks.
Wenn beide Teams ihr Bestes geben und die Fans eine lange Serie erleben, liegt das vor allem an Jalen Brunson und Victor Wembanyama, den herausragenden Spielern der Serie und den treibenden Kräften ihrer Mannschaften.
Bei einem Mediengespräch am Dienstag wurde Brunson gefragt, wie es ist, in den Finals gegen Wembanyama anzutreten. Brunson gab eine Einschätzung sowohl als Basketballfan als auch als Gegner, der versucht, einen der einzigartigsten Spieler der Ligageschichte zu bezwingen.
Jalen Brunson schätzt Victor Wembanyama als Spieler und erkennt die Herausforderung als Gegner
„Ihn als Spieler zu beobachten, ist schlichtweg beeindruckend. Was er auf beiden Seiten des Spielfelds leisten kann, hat man in dieser Größenordnung so noch nie gesehen“, erklärte Brunson.
„Aus Fansicht ist es faszinierend. Als Gegenspieler muss man ständig auf der Hut sein, denn man weiß nie, zu welchen Aktionen er fähig ist“, ergänzte er über den NBA Defensive Player of the Year.
Doch wenn es ein Team gibt, das Wembanyama und die Spurs schlagen kann, dann sind es Brunson und die Knicks. New York geht mit einer dominanten 11-Spiele-Siegesserie in den Playoffs ins Finale – eine historische Bestmarke in der Liga. Außerdem sind sie ausgeruht, nachdem sie zwei Serien in Folge ohne Niederlage beendet haben, im Gegensatz zu San Antonio, die sieben Spiele brauchten, um den amtierenden Meister Oklahoma City Thunder zu besiegen.
Die NBA-Finals entscheiden sich danach, welcher Star mehr Verantwortung übernimmt
So beeindruckend Wembanyama mit seinen teils historischen Leistungen auf beiden Spielfeldseiten auch ist, hat Brunson in fünf Playoff-Spielen die 30-Punkte-Marke geknackt und in 12 von 14 Spielen mehr als 40 Prozent aus dem Feld erzielt.
Auch wenn das Duell nicht ausschließlich Brunson gegen Wembanyama sein wird – denn die Knicks haben mit Karl-Anthony Towns ebenfalls einen großen Spieler – ist klar, dass die Serie davon abhängen wird, welcher Spieler öfter die Kontrolle übernimmt und den größeren Unterschied macht.