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Wie viele argentinische Spieler sind in Spaniens LaLiga aktiv?

Anzahl argentinischer Spieler in Spaniens LaLiga 2026

Argentinien steht kurz davor, als dritte Nation überhaupt zwei Weltmeistertitel in Folge zu gewinnen – das erste Mal seit Brasilien, das seinen Titel 1962 verteidigte.

Im Weg steht Spanien, das in den letzten großen Turnierfinals eine beeindruckende Bilanz vorweisen kann. Obwohl La Roja im EM-Finale 1984 gegen Frankreich verlor, sicherte sich die Mannschaft vier aufeinanderfolgende große Titel, darunter die Weltmeisterschaft 2010 sowie die Europameisterschaften 2008, 2012 und 2024.

Zwischen beiden Ländern bestehen natürlich enge Verbindungen. Spanien herrschte fast 300 Jahre lang über Argentinien bis zur Unabhängigkeit, wodurch Spanisch zur dominierenden Sprache in der südamerikanischen Nation wurde. Eine indirekte Folge im Fußball ist, dass viele argentinische Spieler in den letzten Jahrzehnten zu spanischen Vereinen wechselten, wie ein Blick auf den aktuellen Kader zeigt.

Sechs aktuelle LaLiga-Spieler im argentinischen WM-Kader

Im argentinischen Kader für die WM 2026 befinden sich sechs Spieler, die derzeit in LaLiga aktiv sind, wobei allerdings nur zwei voraussichtlich im Startelfaufgebot gegen Spanien in New Jersey stehen werden.

Fünf dieser Spieler vertreten denselben spanischen Klub, Atlético Madrid, der bekanntlich von Argentiniens ehemaligem Mittelfeldspieler Diego Simeone trainiert wird. Zu dieser Gruppe gehört auch Simeones Sohn Giuliano, der im Halbfinale überraschend gegen England von Beginn an spielte.

Nahuel Molina ist die erste Wahl als rechter Außenverteidiger, während Julián Álvarez nach einer Verletzungspause seine Position in der Angriffsreihe neben Lionel Messi zurückerobert hat.

Torwart-Backup Juan Musso und Mittelfeldspieler Thiago Almada gehören ebenfalls zum Aufgebot und kehren nach dem Turnier nach Madrid zurück.

Außerdem verbrachte Flügelspieler Nico González die vergangene Saison auf Leihbasis bei Atlético, während Rodrigo De Paul im Sommer 2025 den Verein in Richtung Inter Miami verließ.

Atlético-Kollegen auf beiden Seiten

In der Endrunde trifft das Atlético-Quartett Argentiniens auf mehrere Vereinskameraden aus Spanien: Álex Baena, Marc Pubill, Marcos Llorente und Neuzugang Álex Grimaldo stehen im spanischen Aufgebot.

Einziger LaLiga-Spieler Argentiniens außerhalb von Atlético Madrid ist Giovani Lo Celso vom Real Betis.

Spanien ist vielen Spielern Argentiniens nicht unbekannt. Dibu Martínez (Getafe), Gerónimo Rulli (Real Sociedad und Villarreal), Nicolás Tagliafico (Real Murcia), Gonzalo Montiel (Sevilla), Valentín Barco (Sevilla), Nicolás Otamendi (Valencia), Nico Paz (Real Madrid) und natürlich Messi (Barcelona) haben alle bereits in Spanien gespielt.

Die meisten argentinischen Stars spielen im Ausland

Nur drei Spieler – Otamendi und Montiel von River Plate sowie Boca Juniors Mittelfeldspieler Leandro Paredes – sind in Argentinien bei ihren Vereinen aktiv.

Messi und De Paul, zwei der wichtigsten Spieler des Teams, sind mittlerweile in der MLS bei Inter Miami unter Vertrag.