Zidane kehrt 20 Jahre später zur Weltmeisterschaft zurück
Algerien hat bis zum vorletzten Tag gewartet, um seinen Kader für die WM 2026 zu präsentieren, und dabei eine spannende Aufstellung veröffentlicht, die von Riyad Mahrez angeführt wird – und endlich auch Luca Zidane umfasst.
Der Torwart von Granada entschied sich, für das Geburtsland seines Vaters zu spielen und hat sich nach mehreren Testeinsätzen und einer Afrika-Cup-Kampagne seinen Platz im Team von Cheftrainer Vladimir Petkovic verdient.
Das Rätsel um Algeriens Aufstellung
Das Auffälligste an der Bekanntgabe ist die Anzahl der nominierten Spieler. Algerien hat 27 Spieler berufen, also einen mehr als das FIFA-Limit für die WM erlaubt, weshalb dies vermutlich noch nicht der endgültige Kader ist.
Obwohl die algerischen Verantwortlichen die Situation noch nicht erklärt haben, deutet die Nominierung von vier Torhütern darauf hin, dass einer von ihnen am Ende nicht am Turnier teilnehmen wird.
Ein Team, das auf gefährliche Flügelspieler setzt
Ein genauerer Blick auf Algeriens Aufstellung zeigt eine Mannschaft, deren größte Stärke auf den Außenpositionen liegt. Flügelspieler wie Mahrez und Anis Hadj Moussa sowie der offensiv ausgerichtete Außenverteidiger Rayan Ait-Nouri machen Algerien zu einer ständigen Gefahr auf den Flügeln.
Das könnte den Gegnern in Gruppe J – Argentinien, Österreich und Jordanien – große Probleme bereiten.
Geordnete Unberechenbarkeit
Algerische Spieler sind seit Langem für ihre technische Finesse, Kreativität im Eins-gegen-Eins und die Fähigkeit bekannt, Abwehrreihen mit einem genialen Moment zu knacken. Auch dieser Kader bildet da keine Ausnahme.
Neben den bereits genannten Stars verfügen Spieler wie Houssem Aouar und Amine Gouiri über das Talent, ein Spiel zu dominieren, sobald sie ihren Rhythmus gefunden haben.
Das Ergebnis ist ein Team, das schwer zu durchschauen, kaum zu kontrollieren und in der Lage ist, nahezu jeden Gegner vor Probleme zu stellen. Wenn alles zusammenpasst, besitzt Algerien die Mittel, um als einer der gefährlichsten Außenseiter des Turniers aufzutreten.