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Tuchels harte Entscheidung: Warum Foden, Palmer und Alexander-Arnold nicht im England-WM-Kader stehen

Tuchels harte Entscheidung: Foden, Palmer & Alexander-Arnold fehlen im England-WM-Kader

In einer anderen Welt oder vielleicht unter einem anderen Trainer wären Phil Foden, Cole Palmer und Trent Alexander-Arnold Schlüsselspieler für England bei der WM 2026 gewesen. In der Realität jedoch schaffte keiner der drei den Sprung in Thomas Tuchels Mannschaft.

Palmer und Foden außen vor

Das Fehlen der drei Spieler sorgte sowohl in England als auch international für Aufsehen. Palmer zeigte in einer schwächelnden Chelsea-Mannschaft nur sporadisch sein bestes Niveau, während Fodens späte Formsteigerung bei Manchester City nach einem schwierigen Saisonstart zu spät kam.

Dennoch gelten beide weiterhin als zwei der kreativsten Offensivspieler Englands. Letztlich zahlten sie den Preis für Formtiefs sowie das große Angebot an Spielern auf der Zehn-Position, zu denen auch Jude Bellingham, Morgan Rogers und Eberechi Eze zählen.

Defensive Zweifel und Madrider Kritik

Alexander-Arnold pendelte in seiner ersten Saison bei Real Madrid zwischen Startelf und Bank, was auch seinem jüngsten Karriereverlauf in der Nationalmannschaft ähnelt. Trotz seiner offensiven Qualitäten werfen Kritiker ihm immer wieder Defizite in der defensiven und taktischen Disziplin vor – wichtige Eigenschaften für einen Rechtsverteidiger.

Das Aus des 27-Jährigen im endgültigen Kader kam daher kaum überraschend. Alexander-Arnold war nicht Teil von Tuchels vorläufigem 55-köpfigen Aufgebot und stand seit Juni 2025 nicht mehr im England-Trikot.

Tuchels „Team-first“-Philosophie

„Von Anfang an war klar, dass wir das bestmögliche Team zusammenstellen wollen – und das sind nicht zwangsläufig die 26 talentiertesten Spieler“, erklärte Tuchel nach der Bekanntgabe seines WM-Kaders.

„Mannschaften gewinnen Titel – und das, was wir erreichen wollen, gelingt nur als geschlossene Einheit“, führte der Deutsche aus. „Wir haben Spieler, die bereit sind und sich voll für den Teamgeist und Selbstlosigkeit engagieren.“

„Wir verfügen über Spezialisten für verschiedene Spielsituationen – wenn wir führen oder einem Ergebnis hinterherjagen. Wir haben immer betont, dass wir bei Standardsituationen stark sein wollen, dafür haben wir Experten, ebenso für Elfmeterschießen.“

Schwierige Entscheidungen bei großen Namen

Obwohl der ehemalige Chelsea-Trainer Foden, Palmer oder Alexander-Arnold nicht namentlich erwähnte, machte er deutlich, dass der Ausschluss von drei der technisch versiertesten Engländer eine enorm schwere Entscheidung war.

„Ich habe volles Vertrauen in die Gruppe, die wir gewählt haben“, sagte Tuchel. „Sehr schwierige Entscheidungen. Schmerzliche Gespräche. Schwer den Spielern zu erklären. Aber was wir erreichen wollen, schaffen wir nur als Team.

„Wenn alle ausgewählt wären, müssten wir zwangsläufig außergewöhnliche Spieler und Persönlichkeiten zu Hause lassen.“