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Oh Kanada! Unglaublicher neuer Offensivrekord der WM-Mitgastgeber aufgestellt

Oh Kanada! Neuer Offensivrekord bei der WM von den Gastgebern

Laut den Datenexperten von Opta verzeichnete Kanada unglaubliche 97 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum – so viele wie nie zuvor in einem FIFA-Weltmeisterschaftsspiel seit Beginn der detaillierten Aufzeichnungen im Jahr 1966. Den bisherigen Rekord hielt Deutschland mit 71 Ballkontakten gegen Costa Rica beim Turnier 2022. Kanadas Wert übertraf diesen um satte 26.

Diese Zahl verdeutlicht eindrucksvoll, wie einseitig die Partie der Gruppe B in Vancouver verlief. Jesse Marschs Mannschaft setzte Katar vom Anpfiff an massiv unter Druck und erspielte Chance um Chance vor den vollbesetzten Rängen im BC Place. Jonathan David erzielte dabei einen Hattrick, während auch Cyle Larin und Nathan Saliba in dem historischen 6:0-Sieg trafen.

Doch die Rekorde hörten hier nicht auf.

Kanadas Erfolg war der erste Sieg des Landes bei einer Männer-Weltmeisterschaft überhaupt, während David erst der zweite Spieler außerhalb Europas oder Südamerikas wurde, der bei einer WM einen Hattrick erzielte – nach dem Amerikaner Bert Patenaude im Jahr 1930.

Weshalb war Kanada so überlegen?

Die Vorzeichen waren bereits erkennbar. Im Auftaktspiel gegen Bosnien und Herzegowina kam Kanada auf 37 Ballkontakte im gegnerischen Strafraum und kontrollierte das Spiel weitgehend. Gegen Katar wandelten sie diese territoriale Überlegenheit in einen regelrechten Angriffssturm um.

Beim Schlusspfiff hatten die Mitgastgeber nicht nur drei wichtige Punkte eingefahren, sondern auch einen der außergewöhnlichsten Angriffsrekorde der WM-Geschichte aufgestellt. Wenn ein Team 97 Mal in den Strafraum eindringt, ist ein Kommentatorenspruch wie „an der Tür klopfen“ kaum noch zutreffend – sie sind dort praktisch eingezogen.