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Mexiko-Rätsel nach Serbien-Klatsche: Wer startet für El Tri beim WM-Auftakt 2026?

Mexiko-Rätsel nach Serbien-Klatsche: Wer startet beim WM-Auftakt 2026?

Die mexikanische Nationalmannschaft beendete ihre WM-Vorbereitung eindrucksvoll mit einem 5:1-Erfolg gegen Serbien, der viele positive Eindrücke auf dem Spielfeld hinterließ.

Mexikos langer Weg zur WM 2026

Im Anschluss an das Spiel betonte Mexikos Cheftrainer Javier Aguirre, wie umfangreich und anspruchsvoll die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft war: „Wir bereiten uns seit etwa 20 bis 22 Monaten vor“, erklärte er.

Er räumte auch ein, dass die endgültige Kaderzusammenstellung alles andere als einfach war, da es zahlreiche Rückschläge gab, darunter „bis zu 12 Verletzungen gleichzeitig“, was die Planung erschwerte.

Trotz dieser Herausforderungen ist Aguirre überzeugt, dass das Team zum richtigen Zeitpunkt seine Bestform erreicht: „Ich denke, wir kommen in guter Verfassung, mit der richtigen Einstellung und einem starken Teamgeist.“ Zudem hob er die kontinuierliche Genesung einiger Spieler hervor und betonte, dass das Team „auf dem aufsteigenden Ast“ in Richtung WM-Auftakt ist.

Keine Startelf für das Eröffnungsspiel festgelegt

Einer der wichtigsten Punkte aus der Pressekonferenz war die Unsicherheit über die Startelf für Mexikos WM-Eröffnungsspiel am 11. Juni. Aguirre machte deutlich, dass er sich für das Gruppenspiel gegen Südafrika noch nicht entschieden hat, was vor allem an der großen Tiefe und Flexibilität auf jeder Position liegt.

Der erfahrene Trainer verwies auf den intensiven Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders: „Niemand steht über jemand anderem“, so seine Worte. Er erklärte, dass alle 26 Spieler auf einem sehr ähnlichen Leistungsniveau sind und jeder mit unterschiedlichen Qualitäten aufwarten kann, sodass jeder problemlos in die Startelf rücken könnte, ohne die Gesamtleistung zu schmälern.

Zum dominanten Sieg gegen Serbien mahnte Aguirre jedoch zur Vorsicht vor Selbstüberschätzung: „Dieses Ergebnis hat zwei Seiten.“ Zwar erkannte er die starken Phasen des Teams an, wies aber auch auf noch verbesserungswürdige Bereiche hin und warnte davor, dass zu viel Selbstvertrauen ebenso schädlich sein kann wie zu wenig.

Eine geschlossene Einheit vor der WM

Abschließend lobte Aguirre den Zusammenhalt im Team sowie die taktische Vielseitigkeit. Er beschrieb die Mannschaft als „eine sehr eng verbundene Familie“ und betonte, dass jeder Spieler in der Lage sei, auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen.

Er schloss mit den Worten, dass er sich mit einem Kader, der körperlich, technisch und mental ausgeglichen ist, sehr wohl fühlt, während Mexiko dem WM-Start entgegenblickt.