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USA planen Entschädigung für Kriegsschäden mit iranischen Milliarden an Golfstaaten

Entschädigung für Kriegsschäden: USA wollen Mullah-Milliarden an Golfstaaten verteilen

Die eingefrorenen Milliardenvermögen des Mullah-Regimes stellen aktuell das größte Hindernis für einen Friedensabschluss dar. Die US-Regierung unter Trump prüft nun, diese Gelder zur Entschädigung der Golfstaaten für Raketenangriffe aus Teheran zu verwenden.

Einem Insider zufolge beabsichtigen die USA, nach iranischen Angriffen auf Kuwait und Bahrain iranische Vermögenswerte zugunsten der betroffenen Golfstaaten umzuleiten. Ziel ist es, zukünftige durch den Iran verursachte Schäden finanziell auszugleichen, erklärte eine mit den Plänen vertraute Quelle. Finanzminister Scott Bessent habe zudem eine Arbeitsgruppe beauftragt, die Schadenshöhe bereits entstandener Angriffe zu ermitteln. Dabei werden auch Entschädigungen aus iranischen Vermögenswerten in Erwägung gezogen. Welche Vermögensarten Washington dabei genau ins Auge fasst, blieb unklar, doch die Formulierungen lassen vermuten, dass es sich nicht ausschließlich um eingefrorene Gelder handelt.

Diese Ankündigung folgte einen Tag nach der Aussage von Mohsen Resaei, Berater des obersten iranischen Führers, der betonte, dass ein Friedensabkommen von der Freigabe von 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Vermögenswerten abhänge. Die Verhandlungen stocken offenbar, obwohl ein pakistanischer Minister am Samstag als Vermittler nach Teheran reiste.

Teheran fordert Zugang zu Öleinnahmen in Milliardenhöhe

Die Spannungen nahmen durch neue Angriffe weiter zu. US-Streitkräfte griffen iranische Radarstationen an, woraufhin die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben US-Militärstützpunkte in Kuwait und Bahrain attackierten. Das US-Zentralkommando (Centcom) berichtete, dass mehrere iranische ballistische Raketen und Drohnen abgefangen wurden, die auf die Straße von Hormus und den Golf abgefeuert wurden. Sechs der Raketen konnten abgewehrt werden, eine siebte verfehlte ihr Ziel.

Die USA und der Iran führen indirekte Gespräche über ein vorläufiges Abkommen zur Beendigung des drei Monate andauernden Konflikts. Teheran fordert dabei den Zugriff auf Öleinnahmen in Milliardenhöhe, Ausnahmen von Sanktionen gegen Rohölexporte sowie die Aufhebung der US-Blockade seiner Häfen. Der Iran hat die Straße von Hormus blockiert, durch die vor dem Krieg etwa 20 % der weltweiten Öltransporte liefen. Zudem stellt der Iran einen Waffenstillstand im Libanon zwischen Israel und der Hisbollah als Voraussetzung für ein Abkommen mit Washington.