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US-Präsident Trump hinterlässt Anweisungen für den Fall eines Anschlags

"Sollte irgendetwas passieren": US-Präsident Trump hinterlässt Anweisungen für den Fall seiner Ermordung

Unmittelbar nach dem Nato-Gipfel wechselte Donald Trump unerwartet sein Flugzeug kurz vor der Abreise, was Spekulationen über mögliche Sicherheitsrisiken auslöste. Zudem soll Israel den US-Präsidenten vor einem Mordkomplott gewarnt haben. Obwohl Trump dies zurückweist, trifft er dennoch vorsorgliche Maßnahmen für den Notfall.

US-Präsident Trump erklärte, er habe klare Anweisungen für sein Team und Kabinett hinterlassen, falls ein Anschlag auf ihn verübt wird. „Ich habe Instruktionen gegeben – sollte irgendetwas geschehen – dann sollen sie mit einer Intensität zurückschlagen, die es so noch nie gegeben hat“, zitierte ihn die Boulevardzeitung „New York Post“ unter Berufung auf ein Gespräch mit dem Republikaner. Einen konkreten Namen nannte Trump nicht, die „New York Post“ stellte seine Aussage jedoch in Zusammenhang mit dem Iran.

Nach dem Nato-Gipfel in Ankara reiste Trump am Mittwoch überraschend mit einem älteren Präsidentenflugzeug aus der Türkei ab, statt mit seiner neuen Maschine, die ihm Katar geschenkt hatte. US-Medien berichteten, dass Sicherheitsbedenken des Personenschutzes für diesen Flugzeugwechsel verantwortlich seien. „Ich stehe an erster Stelle auf der iranischen Todesliste“, erklärte er am Rande des Gipfels. Auf die Frage von Journalisten, ob Drohungen aus Teheran der Grund für den Wechsel des Flugzeugs seien, reagierte er nicht direkt. Die ältere Air Force One brachte ihn zunächst nach Großbritannien, wo er dann in die neue Maschine aus Katar umstieg.

US-Medien berichteten, dass Israel die US-Regierung vor einem geplanten Mordanschlag durch den Iran gewarnt habe. Demnach soll Teheran erst kürzlich einen entsprechenden Plan ausgearbeitet haben, wie CNN und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf anonyme Quellen berichteten. Die Warnung habe sich auf ein konkretes Komplott bezogen.

Im Gespräch mit der „New York Post“ deutete Trump jedoch an, dass keine neuen Mordpläne seitens Irans vorlägen. „Seit Langem stehe ich an erster Stelle auf der iranischen Todesliste, und so ist das nun mal“, zitierte ihn die Boulevardzeitung weiter. Zudem habe Israel keine geheimdienstlichen Informationen mitgeteilt.