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Über 20 Verletzte: Ukrainische Drohnen sollen Busse mit Zivilisten getroffen haben

Mehr als 20 Verletzte: Ukrainische Drohnen sollen Busse mit Zivilisten getroffen haben

Im Zuge ihres Verteidigungskampfes erzielt die Ukraine insbesondere durch ihre leistungsfähigen Drohnenstreitkräfte jüngst mehrere Erfolge. Allerdings kommt es bei Angriffen auf russische Ziele immer wieder zu Treffern an zivilen Fahrzeugen. Aktuell berichten Quellen von zahlreichen Verletzten infolge zweier Busangriffe.

Nach Angaben aus Russland wurden bei Drohnenangriffen auf zwei Busse insgesamt 24 Personen verletzt. In der Grenzstadt Schebekino traf eine Drohne einen Linienbus, wie Alexander Schuwajew, der amtierende Gouverneur der westrussischen Region Belgorod, mitteilte. Dort wurden 19 Menschen verletzt, davon sechs schwer.

Ein weiterer Angriff wurde aus den von russischen Truppen besetzten Gebieten in der Ukraine gemeldet. In der Stadt Horliwka nahe Donezk verletzte eine ukrainische Drohne bei einem Einschlag in einen Bus fünf Personen, erklärte Horliwkas Bürgermeister Iwan Prichodjko.

Seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 hat die Ukraine ihre Drohnenangriffe deutlich verstärkt, um die Nachschublinien der russischen Truppen an der Front zu unterbrechen. Dabei kommt es jedoch auch wiederholt zu Treffern auf zivile Ziele, was einen Verstoß gegen das Kriegsrecht darstellt. Die Abgrenzung zwischen militärischen und zivilen Zielen ist jedoch kompliziert, da das russische Militär eigene Fahrzeuge teilweise als zivile tarnt – was ebenfalls gegen das Kriegsrecht verstößt.