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Radovan bricht Beirut-Flug aus Sicherheitsgründen im Konflikt mit Hisbollah ab

Kampf gegen Hisbollah: Radovan bricht Flug nach Beirut aus "militärischen Gründen" ab

Entwicklungsministerin Radovan plante, sich vor Ort im Libanon über die Lage zu informieren und wollte dazu auch den Staatschef treffen. Doch die eskalierenden Kämpfe zwischen Israel und der Terrormiliz Hisbollah machten eine sichere Anreise unmöglich.

Die geplante Reise von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan in den Libanon wurde kurzfristig aus Sicherheitsbedenken storniert. „Angesichts der sich schnell zuspitzenden Situation in Beirut wurde diese Entscheidung aus militärischen Erwägungen getroffen“, hieß es in der offiziellen Mitteilung.

Der Flug in die libanesische Hauptstadt Beirut wurde bereits während des Anflugs abgebrochen. Radovan wollte bei ihrem zweitägigen Besuch die Folgen des Krieges zwischen der Hisbollah und Israel vor Ort begutachten.

Auf dem Programm standen Gespräche mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, der Sozialministerin Haneen Sayed, die auch für die Krisenkoordination verantwortlich ist, sowie der Bildungsministerin Rima Karami. Ein Schwerpunkt sollte die Situation der Binnenvertriebenen im Libanon sein.

Die Spannungen zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah im Libanon hatten sich zuletzt dramatisch verschärft. Trotz einer offiziell verkündeten Waffenruhe dauern die Kämpfe an. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz ordneten zuletzt an, „terroristische Ziele der Hisbollah“ in den Vororten von Beirut anzugreifen, wie aus einer Erklärung von Netanjahus Büro hervorging.