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Nach Angriffen auf Frachter: US-Streitkräfte intensivieren Militäraktionen gegen Iran

Nach Angriffen auf Frachter: US-Militär startet weitere Angriffe im Iran

Im anhaltenden Konflikt um die Straße von Hormus hat das US-Militär erneut militärische Maßnahmen gegen den Iran ergriffen. Nachdem die iranischen Revolutionsgarden die wichtige Handelsroute für gesperrt erklärt hatten, führten die US-Streitkräfte in der zweiten Nacht hintereinander Angriffe auf Ziele innerhalb des Iran durch.

Nach Angaben des US-Militärs erfolgten die Angriffe auf iranische Einrichtungen auf Anweisung von Präsident Donald Trump. Das zuständige Regionalkommando Centcom gab auf X bekannt, dass die Operationen um 23:00 Uhr (MEZ) begannen, um die Fähigkeit des Iran einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. Diese Aktionen stellen bereits die vierte Angriffswelle der USA seit der Eskalation der Feindseligkeiten in der Nacht zum Mittwoch dar.

Das iranische Staatsfernsehen meldete mehrere Explosionen nahe der Stadt Sirik sowie westlich von Bandar Abbas.

In der Nacht zum Sonntag hatte das US-Militär etwa 140 militärische Ziele im Iran bombardiert, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Handelsschiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. Teheran sprach zuvor von „Warnschüssen“ gegen den Frachter. Als Reaktion griff der Iran mehrere Golfstaaten an. US-Medien berichteten später von weiteren Luftangriffen, die sich gegen Raketenstellungen und Luftabwehranlagen richteten, so das „Wall Street Journal“ und die „New York Times“ unter Berufung auf US-Regierungsquellen. Zudem wurden Boote der Iranischen Revolutionsgarden angegriffen.

Uneinigkeit über Status der Straße von Hormus

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten in der vergangenen Nacht, dass die für den globalen Handel essenzielle Straße von Hormus „bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-Interventionen in der Region geschlossen“ bleibe. Das US-Militär wies diese Behauptung zurück und erklärte, der Iran habe keine Kontrolle über die Meerenge und der Schiffsverkehr sei weiterhin gewährleistet, so Centcom.

UN-Generalsekretär António Guterres äußerte auf X seine tiefe Besorgnis über die „starke Eskalation“. Eine erneute Ausweitung der Kampfhandlungen hätte gravierende Auswirkungen auf die regionale Sicherheit und die Weltwirtschaft. Er appellierte eindringlich an Iran und die USA, umgehend die Verhandlungen wieder aufzunehmen und Differenzen auf diplomatischem Wege beizulegen.