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Macron besucht Vorwerk: Thermomix hält Einzug in seine Küche

Präsident besucht Vorwerk: Macron kocht künftig mit Thermomix

Emmanuel Macron, der Präsident Frankreichs, ist nun stolzer Besitzer eines Thermomix. Bei einem Besuch in der Produktionsstätte von Vorwerk erhielt er die zweimillionste dort gefertigte Küchenmaschine und gab vor den Mitarbeitenden ein Versprechen ab.

In Zukunft wird Frankreichs Präsident in seiner eigenen Küche auf deutsche Haushaltstechnik zurückgreifen können. Im Werk des Haushaltsgeräteherstellers Vorwerk in Donnemain-Saint-Mamès überreichte man Macron die zweimillionste Thermomix-Küchenmaschine, die an diesem Standort produziert wurde.

Macron sicherte Vorwerk-Vorstandsmitglied Thomas Rodemann zu, das Gerät bestmöglich zu verwenden: „Ich werde mein Bestes geben, Sie können sich darauf verlassen, dass ich alles daran setzen werde, das Potenzial dieses Thermomix voll auszuschöpfen.“

Im Vorfeld des „Choose France“-Gipfels, der darauf abzielt, ausländische Investitionen nach Frankreich zu locken, besuchte der Präsident die neue Vorwerk-Fabrik. Er hob sie als gelungenes Beispiel für erfolgreiche Ansiedlungen und deutsch-französische Zusammenarbeit hervor. Der 2022 geplante neue Standort wurde innerhalb von zwei Jahren errichtet, und die Investitionen von fast 130 Millionen Euro schufen 124 Arbeitsplätze in der Industrie in der kleinen Gemeinde.

„Frankreich ist seit sieben Jahren in Folge das europäische Land mit den meisten ausländischen Investitionen“, betonte Macron unter Verweis auf eine jährliche Auswertung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. Die jüngsten Zahlen bestätigten Frankreich trotz deutlicher Rückgänge als attraktivsten Investitionsstandort in Europa vor Großbritannien und Deutschland.

Vorwerk-Vorstand Rodemann erläuterte, dass die Entscheidung für einen weiteren Produktionsstandort in Frankreich nicht primär von den Arbeitskosten abhing. „Wichtig war vor allem die Fähigkeit, Investitionsentscheidungen schnell in die industrielle Praxis umzusetzen. Schnelle Genehmigungsverfahren, umfassende Unterstützung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, eine stabile Infrastruktur, der Zugang zu qualifizierten Fachkräften und – für uns als Industrieunternehmen zunehmend bedeutend – die Verfügbarkeit von verlässlicher und bezahlbarer emissionsarmer Energie.“