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Iran-Konflikt: Trump bereitet sich auf finale Entscheidung vor

Iran-Krieg: Trump zieht sich für "endgültige Entscheidung" zurück

Seit mehreren Tagen führen Washington und Teheran Gespräche über ein mögliches Rahmenabkommen im Iran-Konflikt. US-Präsident Trump kündigt nun eine „endgültige Entscheidung“ an, während aus iranischer Seite vorsichtigere Signale kommen.

Donald Trump gab bekannt, bald in den Verhandlungen mit dem Iran eine Entscheidung zu treffen. Über seinen Onlinedienst Truth Social schrieb er, dass er „jetzt“ im Weißen Haus mit seinen Sicherheitsberatern zusammenkommen werde, um eine finale Entscheidung zu fällen. Der Iran zeigte sich derweil eher zurückhaltend.

Trump bekräftigte, dass der Iran auf Atomwaffen verzichten und die Straße von Hormus wieder freigeben müsse. Im Gegenzug würden die USA die Seeblockade gegen iranische Häfen aufheben, so Trump weiter. Zusätzlich kündigte er an, gemeinsam mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die iranischen Uranvorräte „aufspüren und vernichten“ zu wollen.

Zu Berichten, wonach der Iran eine finanzielle Entschädigung für den Konflikt gefordert habe und das Weiße Haus Investitionen vorgeschlagen habe, stellte Trump klar: „Bis auf Weiteres wird kein Geld fließen.“ Es seien lediglich „weniger bedeutende Punkte vereinbart“ worden.

Iran fordert Aufgabe „überzogener Forderungen“ der USA

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi äußerte sich in einem Telefonat mit seinem omanischen Kollegen zurückhaltend. Ob es zu einer Einigung komme, hänge davon ab, ob die US-Seite ihre Haltung aufgibt, die auf „überzogenen Forderungen sowie wechselnden und widersprüchlichen Positionen basiert“, teilte das iranische Außenministerium in Teheran mit.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete zudem, dass Insider Trumps jüngste Aussagen zu einem möglichen Abkommen zurückweisen. Sie bezeichneten die Erklärungen des US-Präsidenten als „eine Mischung aus Wahrheit und Lüge“ und als Versuch, einen Erfolg vorzutäuschen. Im Iran sei bislang keine endgültige Entscheidung gefallen.

Beide Seiten hatten sich nach US-Angaben zuvor auf einen Rahmen für weitere Gespräche geeinigt. Dieser sieht eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage vor. Erstmals seit Beginn des Konflikts Ende Februar wollen beide Parteien wieder intensiv über das iranische Atomprogramm verhandeln.

Unterdessen traf US-Außenminister Marco Rubio in Washington den pakistanischen Außenminister Ishaq Dar. Pakistan fungiert als Vermittler im Konflikt zwischen Washington und Teheran.