Unvergessliche TV-Debatte 2024: Ex-First-Lady besorgt wegen möglichem Schlaganfall bei Joe Biden
Am Rande der ersten Präsidentschaftsdebatte 2024 fiel Amtsinhaber Joe Biden durch ein auffallend fahriges Auftreten auf. Seine Ehefrau Jill Biden verfolgte das Geschehen am Bildschirm und schildert in einem Interview ihre tiefe Besorgnis. Der Auftritt bereitete ihr ernsthafte Sorgen.
Der eindrucksvolle und zugleich beunruhigende Auftritt von Joe Biden bei der Debatte im Juni 2024 hinterließ auch bei der ehemaligen First Lady der Vereinigten Staaten einen nachhaltigen Eindruck. „Ich hatte Angst, denn ich habe Joe (Biden, Anmerk. d. Red.) weder davor noch danach jemals so erlebt. Niemals“, berichtete Jill Biden rückblickend gegenüber dem US-Sender CBS in einem Interviewausschnitt. „Ich weiß nicht, was damals geschah“, ergänzte sie. „Als ich ihn sah, dachte ich: ‚Oh mein Gott, er hat einen Schlaganfall‘. Das hat mir große Angst gemacht.“ Das vollständige Interview wird erst am Sonntag ausgestrahlt.
Bei diesem problematischen Auftritt wirkte der amtierende Präsident im Duell mit Donald Trump mehrfach unsicher, sprach ungewöhnlich leise und wirkte zeitweise abwesend. Laut Berichten sorgte die Debatte unter führenden Demokraten sogar für Alarmstimmung. In der Folge entfachten sich verstärkte Diskussionen um den Gesundheitszustand des damals 81-jährigen Biden. Letztlich führte dies dazu, dass Biden sich aus dem Wahlkampf zurückzog und Vizepräsidentin Kamala Harris an seiner Stelle gegen Trump antrat – mit einer Niederlage im November.
Die Demokraten sind weiterhin mit der Aufarbeitung der Wahlniederlage 2024 beschäftigt. Eine lange zurückgehaltene Untersuchung hat jüngst für interne Spannungen gesorgt. Parteistratege Paul Rivera wirft dem Weißen Haus unter Biden vor, die Kandidatur von Harris nicht ausreichend vorbereitet zu haben. Das Democratic National Committee (DNC) distanzierte sich jedoch von den Vorwürfen in dem Papier.
Während Donald Trump inzwischen wieder im Weißen Haus residiert, denkt Harris über eine erneute Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2028 nach. „Vielleicht, vielleicht. Ich überlege es mir“, erklärte die 61-Jährige bei einer Veranstaltung im April. Sie betonte, dass sie ihre Entscheidung davon abhängig machen werde, wer 2028 am besten für das amerikanische Volk arbeiten könne.