James Harden bleibt bei der Niederlage der Cavaliers gegen die Pistons im Spiel 2 aus
Zwei der All-Stars der Cleveland Cavaliers präsentierten sich im Spiel 2 der zweiten Playoff-Runde stark. James Harden hingegen blieb weit hinter den Erwartungen zurück.
In der 107:97-Niederlage gegen die Detroit Pistons hatte Harden mehr Ballverluste als erfolgreiche Körbe. Der große Neuzugang der Cavaliers zur Saisonmitte erzielte 10 Punkte und drei Assists, wurde dabei klar von seinem ehemaligen Teamkollegen Tobias Harris übertroffen.
James Harden fehlt das Vertrauen in seinen Wurf
Harden traf 0 von 4 Dreipunktewürfen, nachdem er im ersten Spiel 1 von 7 Versuchen aus der Distanz verwandelte. In seinen letzten vier Playoff-Spielen steht er bei nur 3 von 20 Dreiern und insgesamt bei einer Trefferquote von 33 Prozent aus dem Feld. Die einzige offensive Stärke Hardens – das Ziehen von Fouls – ließ ihn im Spiel 2 im Stich, denn er erhielt nur vier Freiwürfe.
In der Defensive wurde er häufig von Harris bewacht, der bereits zwei Playoff-Serien an Hardens Seite bei den Philadelphia 76ers gespielt hatte. Harris erzielte 21 Punkte und holte sieben Rebounds.
Das größte Problem für die Cavaliers war jedoch, dass Harden sichtlich unsicher bei seinen Würfen wirkte. Immer wieder zog er in den Mittelbereich des Spielfelds, um dann statt eines Wurfes einen Pass abzuspielen. Dabei gelangen ihm nur drei Assists, was zeigt, dass er seinen Mitspielern kaum gute Wurfgelegenheiten ermöglichte.
Cleveland Cavaliers finden keine funktionierenden Kombinationen
Trainer Kenny Atkinson erkennt die offensiven Schwierigkeiten seines Teams, das in der Serie durchschnittlich nur 99 Punkte erzielt. Er probierte verschiedene Zusammensetzungen seiner vier All-Stars aus und hatte im Spiel 2 mit Donovan Mitchell (31 Punkte) und Jarrett Allen (22 Punkte) Erfolg, während es mit Harden und Evan Mobley (neun Punkte) hakte.
Im vierten Viertel blieb Harden ohne Punkte, traf den einzigen Wurf nicht. In den letzten 8:45 Minuten trug er lediglich zwei defensive Rebounds und einen Assist bei, während Detroit Cleveland mit 23:14 Punkten übertraf.
Die Cavaliers brauchen Harden nicht, um an sein All-Star-Niveau anzuknüpfen, um diese Serie zu gewinnen, aber sie können es sich nicht leisten, dass er an seine schwächsten Playoff-Auftritte anknüpft. Wenn Harden nicht bald mehr Würfe trifft als Ballverluste produziert, gerät Cleveland in ernsthafte Schwierigkeiten.