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Barcelonas Weltmeister von 2026, Pau Cubarsí, enthüllt, warum er in seiner Heimatstadt immer noch unerkannt bleibt

Warum Barcelonas Weltmeister Pau Cubarsí in seiner Heimat unerkannt bleibt

Mit nur 19 Jahren hat Pau Cubarsí bereits die Weltmeisterschaft mit Spanien gewonnen, ist zum festen Bestandteil von Barcelonas Abwehr geworden und zählt zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten im Weltfußball. Dennoch gibt es einen Ort, an dem ihm der Ruhm kaum gefolgt ist.

In einem ausführlichen Interview mit El País verriet der Verteidiger, dass er in seiner kleinen Heimatstadt immer noch weitgehend unbeachtet umhergehen kann – dank der Menschen, die ihn seit seiner Kindheit kennen.

„Das liegt daran, dass sie mich schon kennen“, erklärte Cubarsí auf die Frage, warum das Leben zu Hause so normal geblieben sei. „Ich war immer da. Ich bin mit ihnen aufgewachsen. Sie sehen mich nicht als Fußballer, sondern als Pau.“

Diese Heimat ist Estanyol, ein Dorf mit rund 200 Einwohnern in der Provinz Girona, wo seine Eltern noch immer die Familien-Tischlerei betreiben.

Cubarsí gab zu, dass die ersten Anzeichen von Berühmtheit erst nach seinem Wechsel aus Barcelonas La Masia Akademie kamen.

„Wenn du zum Friseur gehst oder essen gehst und jemand dich um ein Foto bittet – auch wenn es nur ein oder zwei Personen sind – dann wird dir bewusst, dass die Leute wissen, wer du bist, weil sie dich im Fernsehen gesehen haben“, sagte er.

Abseits des Rampenlichts betont der Barça-Verteidiger jedoch, dass er derselbe Mensch geblieben ist. Er teilt sich eine Wohnung in Barcelona mit seiner Schwester, kocht einfache Gerichte wie Omeletts, Reis und Pasta und bleibt in der WhatsApp-Gruppe mit seinen sieben engen Schulfreunden aktiv.

Diese Freundschaften, so sagt er, haben sich nicht verändert.

„Wir machen immer noch gemeinsam Urlaub und planen so oft es geht etwas zusammen“, erzählte Cubarsí.

Diese bodenständige Haltung prägt auch seinen Umgang mit Lob und Kritik. Statt auf jede äußere Meinung zu hören, schätzt er das Feedback von Familie, Trainern und vertrauten Personen und versucht, den Rest auszublenden.

Das ist eine bemerkenswert geerdete Einstellung für jemanden, der bereits zu den Gesichtern von Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft gehört. Und nach dem Leben in Estanyol zu urteilen, wird er immer einfach nur „Pau“ bleiben.

Warum Cubarsí sagt, dass sich die Heimat anders anfühlt

Der Unterschied zwischen Barcelona und Estanyol könnte kaum größer sein. In der Stadt halten Fans ihn nach dem Training oder beim Abendessen regelmäßig für Selfies auf. In seinem Dorf dagegen ist er einfach ein Einheimischer, der dort aufgewachsen ist.

Für Cubarsí ist genau das das Schönste daran.