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CSU-Landeschef fordert Abkommen mit Kiew zum Ausbau der Drohnenproduktion

"Drohnenproduktion hochfahren": CSU-Landeschef fordert Abkommen mit Kiew

Deutschland unterstützt die Ukraine seit über vier Jahren im Widerstand gegen die russische Aggression. Dabei gewinnen Drohnen zunehmend an Bedeutung. CSU-Politiker Alexander Hoffmann schlägt vor, dass die Bundeswehr von den Drohnenfähigkeiten der Ukraine profitieren sollte.

Vor der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im fränkischen Kloster Banz am Montag und Dienstag verlangt ihr Vorsitzender Alexander Hoffmann ein formelles Rüstungsabkommen mit Kiew, um die Bundeswehr durch ukrainische Drohnentechnologie zu stärken. „Wir sind der Ansicht, dass Deutschland eine Unterstützungsdividende von der Ukraine erhalten muss“, erklärte Hoffmann gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Deutschland werde die Unterstützung „unter allen Umständen fortsetzen“. Zugleich habe Kiew „herausragende Kompetenzen in den Bereichen Drohnen, Drohnenabwehr und Marschflugkörper“ entwickelt.

Hoffmann fordert deshalb eine verbindliche Gegenleistung für die Bundeswehr: „Wir sagen, Deutschland muss an diesen Rüstungsinnovationen teilhaben, um seine Verteidigungs- und Abschreckungskapazitäten zu verbessern. Daher fordern wir ein zwischenstaatliches Abkommen mit Kiew, das die Ukraine verpflichtet, ihre technologischen Fortschritte mit uns zu teilen.“

Der CSU-Politiker ergänzte: „Im Bedarfsfall müssen wir fähig sein, die Drohnenproduktion schnell hochzufahren.“ Hierfür wolle man das bereits in der Ukraine vorhandene Know-how nutzen, das das Land jedoch „natürlich auch schützt, da es militärstrategisch von Bedeutung ist“. „Deshalb wollen wir die Ukraine verpflichten, uns daran teilhaben zu lassen, damit wir gemeinsam stärker werden.“