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Argentinien wiederholt unerwünschten Rekord im WM-Finale gegen Spanien

Argentinien wiederholt unerwünschten WM-Final-Rekord gegen Spanien

Argentiniens Spielweise im WM-Finale 2026 gegen Spanien spiegelte sich in einer auffälligen Statistik wider. Das Team von Lionel Scaloni beging 25 Fouls, eine der höchsten je in einem WM-Finale verzeichneten Zahlen, was die körperliche und zersplitterte Natur des Spiels verdeutlicht.

Nur ein WM-Finale war körperbetonter

Das einzige WM-Finale, in dem Argentinien mehr Fouls beging, war vier Jahre zuvor gegen Frankreich in Katar, als die Albiceleste 26 Fouls kassierten. Diese Zahlen deuten auf ein klares Muster in hochdruckbelasteten Spielen hin, bei denen Argentinien auf einen kämpferischeren Stil setzt, wenn viel auf dem Spiel steht.

Insgesamt beging Argentinien 25 Fouls, während Spanien 21 beging – in einem intensiv umkämpften Finale. Die Südamerikaner erhielten zudem fünf Gelbe Karten in der regulären Spielzeit und Verlängerung, was den Einsatz ihrer Defensivbemühungen unterstreicht.

Ein prägender Moment ereignete sich in der 90. Minute, als Enzo Fernández nach einem zweiten Gelben Karton für ein hartes Foul vom Platz gestellt wurde, sodass Argentinien das Spiel mit zehn Spielern beenden musste.

Spaniens Überlegenheit spiegelt sich in den Statistiken wider

Der körperliche Kampf stand im starken Kontrast zu den Offensivzahlen, die klar zugunsten Spaniens ausfielen.

Das Team von Luis de la Fuente verzeichnete 20 Torschüsse gegenüber nur drei von Argentinien, darunter 11 Schüsse auf das Tor, während die Titelverteidiger keinen einzigen auf das Tor brachten.

Spanien dominierte auch beim Ballbesitz mit 68 % und spielte 803 Pässe bei 90 % Passgenauigkeit. Argentinien kam auf 445 Pässe mit einer Erfolgsquote von 78 %, was verdeutlicht, wie schwer es ihnen fiel, längere Ballbesitzphasen aufzubauen.

Ferran Torres entschied das Finale schließlich mit dem Siegtreffer in der Verlängerung und sicherte Spanien den zweiten WM-Titel der Männer. Rund zwei Millionen Fans feierten anschließend in Madrid.

Argentiniens Frustration entlud sich nach dem Schlusspfiff. Leandro Paredes erhielt die Rote Karte, nachdem er Eric García am Hals packte und zu Boden warf – ein Vorfall, der im Nachgang zu weiteren Untersuchungen durch die FIFA führen dürfte.