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Trump äußert Zweifel am Rahmenabkommen: Pakistan als möglicher Ort für neue Nahost-Friedensverhandlungen

Trump zweifelt an Rahmenabkommen: Pakistan bietet sich als Verhandlungsort für neue Nahost-Friedensgespräche an

Washington und Teheran hatten ursprünglich geplant, innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Friedensvereinbarung zu treffen. Nach erneuten militärischen Angriffen appelliert Pakistans Außenministerium an alle Beteiligten, die Gespräche fortzusetzen. Es bestehe „keine Alternative“ zur diplomatischen Lösung.

Als vermittelnder Staat hat Pakistan angesichts der jüngsten militärischen Eskalationen die USA und den Iran zur Besonnenheit gemahnt. „Ein weiterer Konflikt liegt im Interesse niemanden“, heißt es in einer in der Nacht veröffentlichten Stellungnahme des Außenministeriums. Diese Reaktion folgte auf weitere Angriffe des US-Militärs auf Ziele im Iran.

Gleichzeitig startete das US-Militär eine neue Angriffswelle. Informierte Kreise in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad wiesen zuvor Befürchtungen zurück, die jüngsten Spannungen könnten den Verhandlungsprozess gefährden.

Eine nächste Verhandlungsrunde könnte erneut in Pakistan stattfinden. Auch die katarische Hauptstadt Doha wird als möglicher Ort diskutiert. Ein konkreter Termin steht jedoch noch nicht fest. Das pakistanische Außenministerium betonte, es gebe „keine Alternative“ zum fortgesetzten Dialog und zur Diplomatie, um „das gemeinsame Ziel eines Friedens in der Region zu erreichen“.

Pakistan forderte alle Parteien auf, „ihren Verpflichtungen aus dem im Juni unterzeichneten Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Konflikts nachzukommen“. Dieses Abkommen sieht vor, innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Einigung zu erzielen. Weiterhin bestehen Streitpunkte zwischen den USA und dem Iran bezüglich des iranischen Atomprogramms, der Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie Irans Unterstützung für militante Gruppen in der Region.