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Besatzungsmitglied vermisst: US-Helikopter landet im Arabischen Meer not

Besatzungsmitglied vermisst: US-Helikopter muss im Arabischen Meer notlanden

Anfang Juni führte der Abschuss eines US-amerikanischen Apache-Hubschraubers durch eine iranische Drohne zu einem massiven Gegenschlag der USA. Nun sorgt die Notlandung eines US-Helikopters im Arabischen Meer für Aufsehen – diesmal jedoch ohne Anzeichen einer feindlichen Einwirkung.

Die US-Marine sucht nach einem Besatzungsmitglied eines Helikopters, der im Arabischen Meer notlanden musste. Laut Angaben des Regionalbefehls für den Nahen Osten (Centcom) auf X landete am frühen Morgen (US-Ostküstenzeit) ein MH-60S Sea Hawk dort außerplanmäßig. Hinweise auf einen Angriff als Ursache liegen nicht vor.

Von den vier Crew-Mitgliedern wird ein Besatzungsmitglied weiterhin vermisst, während die anderen drei bereits geborgen wurden. Diese befinden sich in stabilem Zustand an Bord des Flugzeugträgers „USS George H.W. Bush“, der im Rahmen der Spannungen mit dem Iran in die Region verlegt wurde. Das US-Militär untersucht derzeit die genauen Hintergründe des Vorfalls.

Seit Ende April operiert die „USS George H.W. Bush“ im Nahen Osten und ist einer von nur zwei Flugzeugträgern in der Region. Obwohl die USA ihre Blockade der Schiffe in der Straße von Hormus aufgehoben haben, halten sie weiterhin eine starke Militärpräsenz aufrecht.

Bis Mitte Mai gingen im Rahmen der Operation Epic Fury nach CBS News Berichten 42 Flugzeuge und Hubschrauber verloren – ohne den Apache-Abschuss Anfang Juni. Bei diesem Vorfall konnten beide Besatzungsmitglieder gerettet werden, der Vorfall führte jedoch zu heftigen US-Vergeltungsangriffen gegen den Iran.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Reaktion auf den Hubschrauber-Abschuss gegenüber ABC News als „sehr stark und kraftvoll“. Iranische Medien berichteten von mindestens zwei Angriffswellen, die mit Explosionen an der Südküste nahe der Straße von Hormus einhergingen.

Verhandlungen in Doha

In der katarischen Hauptstadt Doha setzen die USA und der Iran ihre indirekten Gespräche über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus sowie einen dauerhaften Waffenstillstand fort. Trump zeigte sich optimistisch: „Die Denuklearisierung des Iran macht gute Fortschritte“, sagte der US-Präsident vor Journalisten. „Die Gespräche verliefen sehr gut, wir werden sehen.“

Die von Katar und Pakistan vermittelten Verhandlungen begannen am Dienstagabend und dauerten am Mittwoch an, wie ein Insider und ein iranischer Regierungsvertreter berichteten.