Ein neuer Stern erstrahlt: Gilberto Moras Durchbruch bei der Weltmeisterschaft mit 17 sendet Signal an Europas Elite
Mexiko könnte gerade den Aufstieg seines nächsten globalen Fußballstars miterlebt haben.
Mit erst 17 Jahren lieferte Gilberto Mora eine herausragende Leistung im Achtelfinalspiel der Weltmeisterschaft gegen Ecuador im ausverkauften Estadio Azteca, einem der berühmtesten Stadien des Sports. Vor den Augen der ganzen Nation zeigte der junge Mittelfeldspieler ein Spiel, das wie eine klare Botschaft an die Welt wirkte.
Morá aus Mexiko nur hinter Pelé
Mit 17 Jahren und 259 Tagen wurde Mora zum zweitjüngsten Spieler, der je ein WM-K.o.-Spiel von Beginn an bestritt – nur Pelé liegt in den Rekordbüchern noch vor ihm.
Mexikos Trainer Javier Aguirre entschied sich, ihn von Anfang an einzusetzen, und diese Wahl zahlte sich sofort aus. Mora hatte bereits im vorherigen Spiel gegen Tschechien sein Talent angedeutet, doch gegen das stärkere Ecuador hob er sein Niveau auf eine neue Stufe.
Freiheit im Angriff, Furchtlosigkeit am Ball
In der Nähe des Stürmers Raúl Jiménez agierend, bewegte sich Mora geschickt zwischen der rechten Außenbahn und zentralen Positionen, fand ständig Räume, um Mexikos Angriff zu prägen. Er war eine Schlüsselfigur in der starken ersten Halbzeit der Gastgeber.
Fast erzielte er ein Tor mit einem geschwungenen Schuss Richtung fernes Tor und arbeitete effektiv mit Roberto Alvarado und Julián Quiñones zusammen, um die ecuadorianische Abwehr immer wieder unter Druck zu setzen.
Morás Botschaft an Europa
Leichtfüßig, elegant und technisch versiert wirkte der Mittelfeldspieler der Xolos de Tijuana völlig unbeeindruckt von der Bedeutung des Spiels. Nur wenige Spieler in seinem Alter können diesen Druck meistern und dabei mit reiner Technik und Selbstbewusstsein das Spiel kontrollieren.
Trotz einer kürzlich erfolgten Vertragsverlängerung ist klar, dass ein Wechsel zu Europas Top-Klubs nur eine Frage der Zeit ist. Diese Erwartung erscheint nach dieser Vorstellung mehr als gerechtfertigt.
Als Mora kurz vor Schluss für Brian Gutiérrez ausgewechselt wurde, erhob sich das gesamte Estadio Azteca zu einer stehenden Ovation. Diese Reaktion sprach Bände.