Spanien Startelf gegen Kap Verde: Wen stellt Luis De la Fuente zum WM-Auftakt 2026 auf?
Das Warten hat ein Ende. Die amtierenden Europameister Spanien starten am Montag gegen Kap Verde ihren Kampf um den WM-Titel 2026. Luis de la Fuente scheint dabei eine mutige Entscheidung zu treffen, indem er zwei seiner größten Stars zunächst auf die Bank setzt.
Spielt Lamine Yamal für Spanien gegen Kap Verde?
Lamine Yamal und Nico Williams werden voraussichtlich beide von Beginn an auf der Bank Platz nehmen, während Spanien als klarer Favorit in das Eröffnungsspiel der Gruppe F geht. Statt von Anfang an alle Offensivkräfte auf das Feld zu schicken, vertraut De la Fuente offenbar auf die gleiche Startelf, die im jüngsten Vorbereitungsspiel gegen Peru in Puebla erfolgreich war.
Diese Entscheidung könnte zudem eine frühe Antwort – oder zumindest den Anfang einer Antwort – auf die größte Diskussion rund um Spanien seit Bekanntgabe des Kaders liefern: Wer soll die Nummer eins im Tor sein?
Trotz harter Konkurrenz durch Joan García, den aktuellen Zamora-Trophäen-Gewinner der LaLiga, und den Premier-League-Golden-Glove-Träger David Raya, wird erwartet, dass De la Fuente weiterhin auf Unai Simón setzt. Der Torwart von Athletic Club war maßgeblich am Europameisterschaftserfolg Spaniens beteiligt und scheint seinen Platz im Tor zu behalten.
In der Abwehr gibt es zwei bemerkenswerte Änderungen im Vergleich zum Team, das Europa eroberte. Das verletzungsgeplagte Jahr von Dani Carvajal öffnet die Tür für Marcos Llorente, der nach einer herausragenden Champions-League-Saison als rechter Außenverteidiger aufläuft. Aymeric Laporte und Marc Cucurella bleiben wichtige Säulen der Abwehr, während das Teenie-Talent Pau Cubarsí voraussichtlich die zentrale Verteidigung verstärken wird.
Das Mittelfeld stellt sich fast von selbst auf. Rodri, Fabián Ruiz und Pedri liefern die Balance, Kontrolle und Erfahrung, die zur Basis dieses spanischen Teams geworden sind.
Wie sieht Spaniens offensive Grundformation aus?
Im Angriff wird De la Fuente vermutlich ein selten zusammengestelltes Sturmtrio aufbieten. Mikel Oyarzabal soll die offensive Bezugsperson bleiben, nachdem er seine Bedeutung beim letzten großen Turniersieg Spaniens weiter gesteigert hat. Ferran Torres, frisch von einer der besten Saisons seiner Karriere, wird voraussichtlich auf einer Seite agieren, während Álex Baena nach neu gewonnenem Selbstvertrauen im Trainingslager den Vorzug auf der anderen Seite erhalten könnte.
Spanien geht mit hohen Erwartungen in das Turnier und verfügt zudem über einen tief besetzten Kader. Sollte Yamal und Williams tatsächlich zunächst auf der Bank sitzen, weiß De la Fuente, dass er zwei spielentscheidende Optionen in der Hinterhand hat, die bei Bedarf eingesetzt werden können. Noch anspruchsvollere Herausforderungen warten auf das Team.