OG Anunoby äußert sich offen zu seiner Verletzung vor den Eastern Conference Finals
Trotz seines Ausfalls in den letzten zwei Spielen der Eastern Conference Semifinals zeigt sich New York Knicks Flügelspieler OG Anunoby wenig besorgt wegen seiner jüngsten Oberschenkelverletzung.
Nachdem er Anfang der Woche wieder ins Training eingestiegen war, stand der neunjährige Profi den Medienvertretern vor den Eastern Conference Finals Rede und Antwort. Gegner wird entweder das Team der Detroit Pistons (60-22, Erster in der Eastern Conference) oder die Cleveland Cavaliers (52-30, Vierter in der Eastern Conference) sein, die am Sonntag ihr siebtes Spiel der Osthalbfinalserie bestreiten.
Der herausragende Verteidiger relativierte die Auswirkungen seiner Verletzung und betonte, dass diese deutlich weniger schwerwiegend sei als eine frühere Blessur, die er im späten dritten Viertel von Spiel 2 in der zweiten Runde der Saison 2024 gegen die Indiana Pacers erlitt. Diese hatte ihn zu einer vier Spiele langen Pause gezwungen und auf nur fünf Minuten Einsatzzeit in einem siebten Spiel, das verloren wurde, beschränkt.
In der regulären Saison 2025-26 erzielte Anunoby im Durchschnitt 16,7 Punkte, 5,2 Rebounds und 1,6 Steals pro Partie. In acht Playoff-Spielen liegt er mit 21,7 Punkten im Schnitt auf dem zweiten Platz der Scorerliste und trifft dabei beeindruckende 61,9 Prozent aus dem Feld, einschließlich 53,8 Prozent bei 39 Drei-Punkte-Versuchen.
OG Anunobys Rückkehr stärkt die heißlaufenden Knicks vor den ECF
Anunoby, der im Dezember 2023 im Tausch gegen die Guards R.J. Barrett und Immanuel Quickley von den Toronto Raptors zu den Knicks wechselte, stand seit Spiel 2 der Osthalbfinalserie gegen die Philadelphia 76ers nicht mehr auf dem Parkett. Anders als in der letzten Saison verloren die Knicks keinen Schwung durch seine Pause und gewannen die Serie mit einem 4-0 Sweep, wobei sie in den Spielen 3 und 4 die Sixers um 44 Punkte distanzierten.
Anunobys Fitness ist ein weiteres vielversprechendes Zeichen für New York, das einen historischen Start in die Playoffs hingelegt hat. Das Team weist nach zehn Spielen eine Punktedifferenz von plus 194 auf – der höchste Wert in der NBA-Postseason-Geschichte und damit besser als der bisherige Rekord von plus 170, aufgestellt von den Golden State Warriors, die 2017 Meister wurden. (Quelle: Stathead)
Die Knicks, die zuletzt am 10. Mai spielten, gehen zudem als deutlich erholteres Team in die Eastern Conference Finals am Dienstag (19. Mai), während die Cavaliers oder Pistons nach ihrer hart umkämpften sieben Spiele langen Serie nur einen Tag Pause hatten. Vorteil New York.
Mit der Rückkehr von Anunoby treten die Knicks (53-29, Dritter in der Eastern Conference) in voller Stärke an, um erstmals seit 1999 wieder ins NBA-Finale einzuziehen. Für ein Team in dieser Verfassung wird mehr als eine Oberschenkelverletzung nötig sein, um sie aufzuhalten.