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Knicks kurz vor historischem Comeback dank starker vierter Viertel

Knicks vor historischem Erfolg dank starkem vierten Viertel

Die New York Knicks standen kurz davor, in ihren beiden Finalheimspielen im Madison Square Garden ohne Sieg zu bleiben – bis zum vierten Viertel.

Die San Antonio Spurs führten im dritten Viertel mit 29 Punkten. Mit noch 9:33 Minuten in Spiel 4 lagen die Knicks mit 75-95 zurück. Ab diesem Zeitpunkt legten die Knicks eine beeindruckende 32-11-Serie hin und gewannen Spiel 4 knapp mit 107-106 gegen die Spurs.

Ähnlich war es bereits im ersten Spiel der Eastern Conference Finals, als die Knicks mit 71-93 bei noch 7:52 Minuten Rückstand lagen, bevor ein 36-11-Lauf sie in der Verlängerung zum Sieg führte.

In beiden Fällen gelang es den Knicks, Rückstände von über 20 Punkten in weniger als zehn Minuten aufzuholen und das Ergebnis der vorangegangenen 35 bis 40 Minuten umzukehren. Sie bewiesen, dass bis zum Schlusspfiff nichts entschieden ist.

Was geschah mit San Antonio?

Am Mittwochabend stellten die Spurs einen NBA-Finalrekord auf, indem sie in der ersten Halbzeit 14 Dreipunktewürfe trafen. Insgesamt erreichten die Spurs 59 % Feldwurfquote und erzielten 76 Punkte in der ersten Halbzeit.

Diese 14 Dreier wurden äußerst effizient verwandelt: Die Spurs trafen 14 von 26 Versuchen von jenseits der Dreipunktlinie. Devin Vassell, Dylan Harper und De’Aaron Fox trafen zusammen 10 von 12 Dreiern in der ersten Halbzeit. Die Spurs konnten kaum einen Wurf vergeben.

Doch das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Die Spurs aus der ersten Hälfte waren nicht mehr zu sehen, und ihr treffsicherer Wurf war verschwunden.

In der zweiten Halbzeit erzielten die Spurs nur 8 von 39 Feldwürfen und trafen lediglich drei ihrer 17 Dreipunktversuche.

Vassell und Fox trafen jeweils nur 1 von 4 Würfen in der zweiten Halbzeit, während Harper alle drei Dreier verfehlte. Im vierten Viertel trafen die Spurs nur 4 von 19 Würfen und erzielten lediglich 16 Punkte.

Es war ein historischer Einbruch der Spurs, der zeigte, dass eine herausragende erste Halbzeit durch eine schwache zweite völlig zunichtegemacht werden kann.

Die Helden der Knicks im vierten Viertel

Während die Spurs nach Wegen suchten, wieder zu punkten, starteten die Knicks ihre Aufholjagd.

Im vierten Viertel waren vor allem drei Spieler entscheidend: Jalen Brunson, OG Anunoby und Jose Alvarado. Die drei Knicks trafen zusammen 9 von 12 Würfen und 5 von 6 Dreiern im letzten Spielabschnitt.

Das vierte Viertel ist für die Knicks in dieser Saison ein vertrauter Bereich, besonders für Brunson. Er erzielte dort 49,7 % seiner Würfe aus dem Feld und 39,8 % seiner Dreier – jeweils die besten Werte aller Viertel.

In den Finals liegt Brunson im Schnitt bei 10,3 Punkten im vierten Viertel – der höchste Wert unter allen Spielern mit mindestens vier Finalspielen.

Das vierte Viertel hat sich für Brunson als besonders wichtig erwiesen. In diesen Playoffs erzielt er im Durchschnitt 27,4 Punkte pro Spiel, davon 9,5 im letzten Viertel.

In den ersten drei Vierteln kommt er auf 20,2 Punkte bei einer Wurfquote von 43,1 %. Im vierten Viertel steigt seine Trefferquote auf 55,4 %.

Brunson übernimmt Verantwortung für die Knicks und hinterlässt seine Spuren im Spiel vor allem im letzten Viertel.

Knicks kurz vor historischem Triumph

Mit ihrer überraschenden Aufholjagd stehen die Knicks nur noch ein Spiel von der Beendigung ihrer 53 Jahre andauernden Titel-Durststrecke entfernt.

Im fünften Spiel sollten die Knicks idealerweise einen besseren Start erwischen. In den ersten vier Partien der Serie führten die Spurs nach dem ersten Viertel im Durchschnitt mit 11,75 Punkten.

Was sich bei den Knicks nicht ändern sollte, ist ihr Spiel in den Schlussphasen: Sie erzielen im Schnitt 25,5 Punkte im letzten Viertel und lassen dabei nur 21 Punkte zu.

Die Knicks haben das Erfolgsrezept, um diese Serie zu gewinnen, solange sie an ihrer bewährten Spielweise festhalten.