James Harden reagiert schwach darauf, von Jalen Brunson dominiert zu werden
James Harden, Guard der Cleveland Cavaliers, wurde im ersten Spiel der Eastern Conference Finals am Dienstagabend von Jalen Brunson, Guard der New York Knicks, immer wieder ausgekontert. Seine Äußerungen zu diesem Auftritt lassen wenig Hoffnung auf eine Besserung im zweiten Spiel aufkommen.
Harden räumte ein, dass Brunson einige schwierige Würfe traf, während die Knicks eine dramatische Aufholjagd im Madison Square Garden in New York hinlegten. Dennoch zeigte sich Harden wenig bereit, die Schuld für Brunsons Leistung allein auf sich zu nehmen, und betonte, dass die Cavaliers als Team besser auf ihn aufpassen müssten.
„Er hat einige harte Würfe getroffen. Er ist ein herausragender Eins-gegen-Eins-Spieler“, sagte Harden. „Wenn man allein steht, wird es immer schwierig, deshalb müssen wir als Team besser dafür sorgen, dass er Gegenspieler sieht. Die Knicks unterstützen ihn sehr gut, wenn er isoliert ist.
„Wir müssen als Mannschaft insgesamt besser verteidigen, denn das ist keine Aufgabe für einen einzelnen Spieler.“
Teamverteidigung ist natürlich entscheidend, und Harden hat mit seiner Einschätzung teilweise Recht. Allerdings suchten Brunson und die Knicks gezielt Harden in der Defensive, und das aus gutem Grund: Harden gilt als die schwächste Defensivkraft bei den Cavaliers. Teamarbeit kann diese Schwäche nur begrenzt ausgleichen.
Die Cavaliers müssen sich darauf einstellen, dass Harden weiterhin ins Visier genommen wird, und ihre Taktik entsprechend anpassen. Andernfalls wird Brunsons Überlegenheit gegen Harden wohl zum wiederkehrenden Thema dieser Serie.
Dieser Artikel erschien zuerst bei Larry Brown Sports und wurde mit Genehmigung übernommen.