Wie schnitt Mexiko bei der letzten WM als Gastgeber ab? Die Ergebnisse von El Tri, die Hoffnung machen
Das lang erwartete Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht kurz bevor und markiert einen der bedeutendsten Momente in der Geschichte des mexikanischen Fußballs. Die mexikanische Nationalmannschaft trifft am 11. Juni im legendären Estadio Azteca, das heute offiziell Estadio Ciudad de México heißt, auf Südafrika.
Das Stadion in der Hauptstadt wird damit zum ersten Austragungsort, der bei drei verschiedenen Weltmeisterschaften das Eröffnungsspiel ausrichtet. Bereits bei den Weltmeisterschaften 1970 und 1986 war es ein zentraler Schauplatz und festigte so seinen Ruf als eine der ikonischsten Fußballbühnen aller Zeiten.
Die Zeremonie beginnt vor dem Anpfiff
Das Spiel zwischen Mexiko und Südafrika startet um 15 Uhr ET, aber die Aktivitäten für Fans beginnen deutlich früher. Die Stadttore werden voraussichtlich etwa vier Stunden vor Spielbeginn geöffnet.
Die Eröffnungsfeier ist für ca. 13:30 Uhr ET angesetzt, also 90 Minuten vor dem Anpfiff. Zudem können die Zuschauer rund um das Stadion an thematischen Aktionen zur WM 2026, interaktiven Erlebnissen und besonderen Events teilnehmen.
Mexiko will an seine besten WM-Erfolge anknüpfen
Interessanterweise erzielte Mexiko seine besten WM-Ergebnisse stets als Gastgeber. Sowohl 1970 als auch 1986 erreichte El Tri das Viertelfinale – ein Ziel, das bei der kommenden WM erneut angestrebt oder sogar übertroffen werden soll.
Bei der WM 1970 überstand Mexiko erstmals die Gruppenphase und blieb im Estadio Azteca ungeschlagen. Das Team spielte unentschieden gegen die Sowjetunion, besiegte El Salvador deutlich und setzte sich gegen Belgien durch, bevor es im Viertelfinale gegen Italien ausschied.
Die WM 1986 brachte eine unvergessliche Generation hervor
Sechzehn Jahre später begeisterte El Tri unter Trainer Bora Milutinović erneut das ganze Land. Mexiko besiegte Belgien, spielte unentschieden gegen Paraguay und gewann gegen den Irak in der Gruppenphase. Im Achtelfinale eliminierte die Mannschaft Bulgarien dank des legendären Volleys von Manuel Negrete.