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Von Deschamps bis Scaloni: Die Top-Trainer im Kampf um das WM-Viertelfinale

Von Deschamps bis Scaloni: Top-Trainer im WM-Viertelfinale 2026

Die Fußball-WM 2026 versammelt die besten Spieler der Welt und bietet einer außergewöhnlichen Trainergruppe die Bühne, ihre taktischen Fähigkeiten zu präsentieren. Die letzten acht Teams kämpfen um den Titel, wobei ihre Trainer mit strategischem Geschick ihre Gegner in den Schatten stellen wollen.

Wir werfen einen Blick auf die Profile und Erfolge der Cheftrainer, die es ins WM-Viertelfinale 2026 geschafft haben, und stellen ihre Leistungen auf internationaler und Klubebene vor.

Frankreich — Didier Deschamps

(Frankreich, 1968) Eine Legende im europäischen Fußball, führte Deschamps Frankreich durch drei Weltmeisterschaften, gewann 2018 den Titel und erreichte mit Les Bleus das Finale 2022. Zudem holte er 2021 die UEFA Nations League. Auf Klubebene gewann er mit Olympique Marseille die französische Liga, den Pokal und den Superpokal. Seit fast 14 Jahren ist er Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft.

Marokko — Mohamed Ouahbi

(Belgien, 1976) Als eher unbekannter Trainer erlebt Ouahbi sein erstes großes Turnier als Cheftrainer der A-Nationalmannschaft. Er verfügt über umfassende Erfahrung im Jugendbereich, sieben Jahre bei Anderlecht und führte Marokkos U-20-Team zum historischen U-20-Weltmeistertitel. Die Leitung der A-Mannschaft übernahm er vor weniger als drei Monaten.

Belgien — Rudi Garcia

(Frankreich, 1964) Garcia stellt sich seiner ersten Aufgabe als Nationaltrainer und führt Belgien seit eineinhalb Jahren. Im Klubfußball gewann er mit Lille in der Saison 2010/11 das Double aus französischer Liga und Pokal. Zudem trainierte er namhafte europäische Vereine wie AS Rom, Marseille, Lyon und Napoli.

Spanien — Luis de la Fuente

(Spanien, 1961) Der amtierende Europameister als Trainer gewann 2023 zudem die UEFA Nations League mit Spanien. Als Spezialist für Nachwuchsförderung sicherte er sich zuvor die U19- und U21-Europameistertitel. Seit dreieinhalb Jahren steht er an der Spitze der spanischen Nationalmannschaft.

Norwegen — Stale Solbakken

(Norwegen, 1968) Solbakken führte Norwegen erstmals seit 26 Jahren zurück zu einem großen internationalen Turnier und beendete damit eine Qualifikationspause seit 1998. Seit fünfeinhalb Jahren ist er Nationaltrainer. Auf Klubebene dominierte er den dänischen Fußball mit dem FC Kopenhagen, gewann acht Meistertitel und vier Pokale und sammelte Erfahrung in der Bundesliga bei Köln sowie in der Championship bei Wolverhampton.

England — Thomas Tuchel

(Deutschland, 1973) Tuchel bestreitet seine erste Zeit als Nationaltrainer und führt England seit fast eineinhalb Jahren. Als renommierter Trainer gewann er 2021 mit Chelsea die Champions League und den UEFA Super Cup, dazu die Bundesliga mit Bayern München sowie französische Liga, Pokal und Superpokal mit Paris Saint-Germain.

Argentinien — Lionel Scaloni

(Argentinien, 1978) Der amtierende Weltmeistertrainer hat sich mit einer goldenen Ära für die Albiceleste einen Platz in der Fußballgeschichte gesichert. Er gewann die Copa América 2021 und 2024 sowie die Finalissima 2022. Seit fast acht Jahren leitet er Argentiniens Nationalmannschaft und erreichte weltweite Dominanz, ohne zuvor als Klubtrainer tätig gewesen zu sein.

Schweiz — Murat Yakin

(Schweiz, 1974) Als ehemaliger Spieler und Trainer eine feste Größe im Schweizer Fußball, führt Yakin die Nationalmannschaft seit fast fünf Jahren. Für seine taktische Disziplin bekannt, gewann er mit dem FC Basel 2013 und 2014 zweimal in Folge die Schweizer Super League.