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Pedro Sánchez und das WM-Foto mit Donald Trump

Pedro Sánchez und das legendäre WM-Foto mit Donald Trump

Das Finale der Weltmeisterschaft hatte nicht nur enorme sportliche Bedeutung mit dem größten Fußballpreis der Welt, sondern entwickelte sich auch zu einem bedeutenden politischen und gesellschaftlichen Ereignis – besonders durch die Anwesenheit von Donald Trump. Die gesamte Woche über herrschte Unsicherheit, ob der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez zum MetLife Stadium in New Jersey reisen würde. Die Beziehungen zwischen den Regierungen der USA und Spaniens sind angespannt, wobei anhaltende Streitigkeiten über Zölle und Handel die Spannungen verdeutlichen.

Der spanische Ministerpräsident traf kurz vor Anpfiff ein und wurde wenige Momente nach dem Abspielen der Nationalhymnen dabei fotografiert, wie er Donald Trump die Hand schüttelte – ein Bild, das unser Kollege Miguel Morenatti festhielt. Es war ein Moment, den der US-Präsident wohl nicht ganz genoss. Als Zeuge stand König Felipe VI. neben ihnen.

Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind derzeit alles andere als entspannt, da die Regierungen bei verschiedenen Themen sehr unterschiedliche Wege verfolgen. Sánchez’ Teilnahme war bis Freitag ungewiss, da Terminverpflichtungen und die ablehnende Haltung, die ihm während der Europameisterschaft in Berlin von der spanischen Mannschaft entgegengebracht wurde, Zweifel an seiner Reise nach New Jersey aufkommen ließen.

König Felipe VI. reiste ebenfalls an, um Spanien zu unterstützen, während das Team seinen zweiten WM-Titel anstrebte – und das auf einem Terrain, das ganz im Zeichen Trumps stand. Neben seiner Rolle als Staatsoberhaupt übernahm der US-Präsident faktisch die Gastgeberfunktion im MetLife Stadium. Eine Stunde vor Spielbeginn wurden große Stadionbereiche für Fans gesperrt, während die Sicherheitskräfte das Gelände für Trumps Ankunft absicherten.

Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum und der kanadische Premierminister Mark Carney, deren Länder ebenfalls Gastgeber der Weltmeisterschaft sind, waren in der VIP-Loge zugegen, doch es bestand kaum Zweifel daran, dass Trump im Mittelpunkt stand.

Trump: „Ich würde nicht gegen Messi wetten“

„Der Präsident Argentiniens ist ein guter Freund von mir. Er hat großartige Arbeit geleistet. Aber was ich sagen kann, ist, dass es schwer ist, gegen (Lionel) Messi zu wetten“, erklärte Trump kurz vor Spielbeginn gegenüber Fox Sports. „Ich werde keinen Favoriten wählen. Ich weiß nur, dass ich nicht gegen Messi wetten würde. Er ist großartig“, fügte der Präsident hinzu.

Sánchez: „Wir übernehmen den Staffelstab“

Sánchez hingegen vermied es, politische Differenzen anzusprechen, wie von EFE berichtet, und betonte stattdessen, dass „es viele Dinge gibt, die die amerikanische und die spanische Gesellschaft verbinden“, bevor er abschloss: „Über alle Unterschiede hinweg bringt der Sport Menschen zusammen, und ich bin mir sicher, dass heute einer dieser Tage sein wird.“

Er fügte außerdem hinzu: „Wir übernehmen den Staffelstab von einer großartigen Weltmeisterschaft, und ich bin überzeugt, dass wir sie noch besser machen werden.“