FIFA und Infantino feiern Erfolg der erweiterten Weltmeisterschaft
Die FIFA feiert den vielversprechenden Start der neu gestalteten Weltmeisterschaft, die erstmals mit 48 Teams und 104 Spielen ausgetragen wird. Gianni Infantino hat seine Zufriedenheit offen gezeigt, als am Tag des Debüts der letzten Teams im Turnier die positiven Auswirkungen des erweiterten Formats in den drei Gastgeberländern hervorhob.
Am Dienstag wurde ein neuer Rekord für die Tagesbesucherzahl bei einer WM aufgestellt. Insgesamt 281.223 Fans verfolgten vier Spiele in den Stadien von New York, Boston, Kansas City und San Francisco. Das Programm beinhaltete die Turnierpremieren von Weltstars wie Lionel Messi, Kylian Mbappé und Erling Haaland, doch die FIFA verweist vor allem auf die begeisterte Resonanz der Fans als Beleg für die enorme Popularität des Wettbewerbs.
Die Botschaft der FIFA lässt kaum Zweifel zu.
„Der 16. Juni 2026 wird in die Geschichte der FIFA-Weltmeisterschaft eingehen! Ich danke unseren Fans von Herzen, dass sie Farbe, Atmosphäre und Emotionen in dieses Turnier bringen. Die inklusivste FIFA-WM 2026 zeigt eindrucksvoll, wie sehr unser Spiel geliebt wird und wie Fußball die Welt vereint!“
Diese Aussage bezieht sich auch deutlich auf die umstrittene Entscheidung der FIFA, das Turnier von 32 auf 48 Teams zu erweitern.
Der Schritt hin zu einem größeren Teilnehmerfeld stieß auf Kritik, doch erste Anzeichen zeigen, dass einige der Mannschaften, die viele nur als Zuschauer erwartet hatten, überraschend konkurrenzfähig sind. Das Unentschieden Kap Verdes gegen Spanien ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel, ebenso wie mehrere Underdogs, die bereits etablierte Fußballnationen vor Herausforderungen stellen.
Das endgültige Urteil über das Format wird nach Abschluss des Turniers gefällt, doch bislang scheint die Erweiterung die Erwartungen zu übertreffen. Im Hintergrund laufen bereits Gespräche über den Vorschlag der CONMEBOL, den Wettbewerb in künftigen Ausgaben noch weiter auszudehnen. Für den Moment bleibt diese Debatte jedoch ausgesetzt.
Was sagt die FIFA zu den Trinkpausen?
Eine weitere kontroverse Diskussion rund um die nordamerikanische WM dreht sich um die Trinkpausen. Diese wurden bereits vor Jahren eingeführt und nach der Pandemie offiziell für bestimmte Wetterbedingungen (ab 32 °C bzw. 90 °F) eingeführt – Bedingungen, die bei den meisten WM-Spielen zutreffen. Das Ziel der FIFA ist es, sicherzustellen, dass jedes Spiel unter gleichen Bedingungen stattfindet. Deshalb gibt es die dreiminütige Unterbrechung, wobei die verlorene Zeit am Ende jeder Halbzeit sorgfältig nachgespielt wird.