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„Nicht streng genug“?: Trump bezeichnet Iran-Deal-Kritiker als „Dummköpfe“

"Nicht hart genug"?: Trump bepöbelt Kritiker des Iran-Deals als "Dummköpfe"

Donald Trump zeigt sich begeistert vom mit dem Iran geschlossenen Rahmenabkommen, doch die Reaktionen in den US-Medien fallen eher zurückhaltend aus. Verärgert äußert sich der US-Präsident nun auf seiner Social-Media-Plattform gegen seine Kritiker.

US-Präsident Donald Trump wies die kritischen Berichte in den US-Medien über das Iran-Rahmenabkommen entschieden zurück. Auf Truth Social bezeichnete er jene, die ihm vorwerfen, nicht hart genug gegenüber dem Iran gewesen zu sein, als „Dummköpfe“, die entweder „neidisch, unehrlich oder schlicht dumm“ seien. Er verwies darauf, dass die Börsen nach der Unterzeichnung ein Rekordhoch erreicht hätten und die Ölpreise deutlich gefallen seien.

Trump reagierte damit auf Berichte in den USA, die Washington zu große Zugeständnisse gegenüber Teheran vorwerfen. Selbst der ihm zugeneigte Nachrichtensender Fox News zitierte Stimmen, die das Rahmenabkommen als „finanzielle Wohltaten“ für den Iran kritisieren, ohne dass Teheran sein Atomprogramm aufgeben müsse. Während die US-Regierung die Vereinbarung als bedeutenden Fortschritt darstellt, sehen Kritiker darin ein Missverhältnis zwischen den Zugeständnissen an den Iran und den erlangten Verpflichtungen, berichtete Fox.

Am Mittwochabend unterzeichneten Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian getrennt das Rahmenabkommen zur Beendigung des Konflikts, der durch US- und israelische Angriffe auf den Iran Ende Februar ausgelöst wurde. Die weltweite Reaktion auf die Einigung war von großer Erleichterung geprägt. Schwierige Details, insbesondere zur Zukunft des iranischen Atomprogramms, sollen jedoch erst in einer anschließenden 60-tägigen Verhandlungsphase geklärt werden.