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Kommunistische Bürgermeisterin Elke Kahr in Graz bestätigt und Zustimmung gesteigert

Partei baut Zustimmung sogar aus: Kommunistische Bürgermeisterin Elke Kahr in Graz wiedergewählt

Trotz dominierender Umfragewerte für FPÖ und ÖVP auf Bundesebene setzt sich bei der Kommunalwahl in Graz eine andere politische Kraft durch: Die KPÖ, die bereits die Bürgermeisterin stellt und aktuell deutlich an Stimmen gewinnt.

In Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs, haben die regierenden Kommunisten (KPÖ) ihre Stellung als führende Partei erheblich gefestigt. Nach vorläufigen Wahlergebnissen erreichte die linke Partei 35,6 Prozent der Stimmen, was einem Plus von etwa 7 Prozentpunkten entspricht.

Damit unterscheidet sich Graz – als Hauptstadt der Steiermark – deutlich vom allgemeinen politischen Klima in Österreich: Während bundesweite Umfragen die rechte FPÖ seit geraumer Zeit vor der konservativen ÖVP und anderen Parteien sehen, dominiert in Graz die KPÖ.

Es ist bereits der zweite Wahlerfolg in Folge für die KPÖ in Graz: 2021 hatte die KPÖ-Politikerin Elke Kahr überraschend die Kommunalwahl für sich entschieden und die ÖVP vom Bürgermeisteramt verdrängt. Kahr war zuvor bereits als Stadträtin unter ÖVP-geführten Stadtregierungen tätig gewesen.

Elke Kahr überzeugt mit Fokus auf bezahlbares Wohnen

Die 64-jährige Bürgermeisterin Kahr konzentriert sich in der Stadt mit rund 350.000 Einwohnern besonders auf die Themen bezahlbares Wohnen, eine verbesserte Infrastruktur und eine enge Verbindung zu den Bürgerinnen und Bürgern. Die kommunistischen Mandatsträger spenden einen großen Teil ihrer Bezüge an Menschen in Not.

In Deutschland hat Die Linke kürzlich beschlossen, die Diäten ihrer Bundestags- und Europaparlamentsabgeordneten auf maximal 5300 Euro brutto monatlich zu begrenzen und den Überschuss in soziale Fonds einzuzahlen.