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Alberta plant dauerhafte Umstellung auf Sommerzeit

Alberta plant dauerhafte Umstellung auf Sommerzeit

Die Regierung der United Conservative Party in Alberta plant offenbar, die Umstellung auf die Sommerzeit dauerhaft einzuführen.

Regierungsquellen bestätigten gegenüber Global News, dass die dauerhafte Umstellung Teil eines Omnibus-Gesetzentwurfs sein wird, der noch diese Woche im Alberta Legislature eingebracht wird.

Diese Bestätigung folgt auf eine Aussage von Premierministerin Danielle Smith in einem Interview mit Postmedia, in dem sie erklärte, dass die Umstellung auf Sommerzeit in diesem Frühjahr die letzte Zeitumstellung in Alberta sein wird. Das bedeutet, dass die Uhren im Herbst nicht zurückgestellt und im kommenden Frühjahr nicht mehr vorgestellt werden.

Das Gesetz zur dauerhaften Einführung der Sommerzeit muss zwar noch vom Parlament verabschiedet werden, doch laut Smiths Äußerungen gegenüber Postmedia scheint dies nur noch eine Formalität zu sein.

Zukünftig würde Alberta (Mountain Time) ganzjährig die gleiche Zeit wie Saskatchewan (Central Standard Time) haben.

Die Uhren in Alberta lägen zudem eine Stunde vor denen in British Columbia (Pacific Time), wo die dauerhafte Sommerzeit bereits am 8. März 2026 eingeführt wurde, als die Uhren dort vorgestellt wurden.

Dieser Schritt erfolgt fünf Jahre nachdem die Albertaner in einem landesweiten Referendum mit äußerst knapper Mehrheit von 50,2 zu 49,8 Prozent gegen die dauerhafte Sommerzeit gestimmt hatten.

Nach der Entscheidung von British Columbia, die Sommerzeit dauerhaft einzuführen, kündigte Premierministerin Smith an, dass ihre Regierung die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung erneut prüfen werde.

Traditionell werden die Uhren in Alberta am zweiten Sonntag im März eine Stunde vorgestellt („spring forward“) und am ersten Sonntag im November eine Stunde zurückgestellt („fall back“).

Weltweit folgen laut Pew Research Center nur etwa ein Drittel der Länder der Sommerzeitregelung, wobei die meisten davon in Europa liegen.

Eine Umfrage der Provinzregierung aus dem Jahr 1991 ergab außerdem, dass 91 Prozent der befragten Albertaner eine dauerhafte Einführung der Sommerzeit befürworteten.

Auch die frühere NDP-Regierung prüfte 2017 eine Abschaffung der Zeitumstellung, verzichtete jedoch unter anderem aufgrund von Bedenken hinsichtlich Flugplänen und NHL-Spielbeginnzeiten auf eine Umsetzung.