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Transgender im US-Militär: Gerichtsurteil gegen Trump und Hegseth

Transmenschen im US-Militär: Trump und Hegseth erleiden Niederlage vor Gericht

Die US-Regierung plant, Transgender-Personen aus dem aktiven Militärdienst zu entfernen. Einige Betroffene haben dagegen geklagt und juristische Unterstützung erhalten. Dennoch ist ihnen der Dienst weiterhin untersagt.

US-Präsident Donald Trump erlitt eine Teinniederlage bei seinem Vorhaben, Transgender aus dem Militär auszuschließen. Ein Berufungsgericht in Washington entschied, dass die Regierung die klagenden Betroffenen nicht aus dem aktiven Dienst entlassen darf. Das Verbot bleibt vorerst bestehen, damit die Regierung noch Rechtsmittel einlegen kann.

Die Mehrheit der Richter am Berufungsgericht stützte sich teilweise auf eine frühere Entscheidung eines niedrigeren Gerichts, das den Ausschluss von Transgendern als Verstoß gegen das verfassungsmäßige Gleichbehandlungsgebot ansah. Die nach Verteidigungsminister Pete Hegseth benannte Richtlinie basiere „zumindest teilweise auf einem unzulässigen staatlichen Interesse, einer politisch unbeliebten Gruppe – den Transgender-Personen – zu schaden“, heißt es im Urteil.

Transgender-Menschen identifizieren sich nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht. Seit 2019 zählt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) trans- und geschlechtsdiverse Identitäten nicht mehr zu psychischen Erkrankungen, um ein zeitgemäßes Verständnis von Geschlechteridentität zu fördern. Eine frühere Pentagon-Richtlinie verbot Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität.

Im Jahr 2025 ordnete das US-Verteidigungsministerium auf Anweisung Trumps an, Transgender weitgehend vom Militärdienst auszuschließen – auch aktive Soldaten waren betroffen. Trump setzte sich bereits in seiner ersten Amtszeit für diesen Ausschluss ein und kündigte im Wahlkampf an, den „Transgender-Irrsinn“ zu beenden. Nach Amtsantritt erließ er mehrere diskriminierende Maßnahmen gegen Transgender-Personen.