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Joe Mazzulla wird nach Gewinn der Trainer des Jahres-Auszeichnung Teil der Elite der Celtics-Coaches

Joe Mazzulla: Trainer des Jahres bei den Boston Celtics

Nur wenige hatten das Privileg, die Boston Celtics zu trainieren, und noch weniger wurden bei diesem traditionsreichen Franchise als Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Seit der Gründung im Jahr 1946 hatten die Celtics insgesamt 19 Cheftrainer, darunter auch Joe Mazzulla. Nach seinem Gewinn der Auszeichnung zum Trainer des Jahres am Dienstagabend gehört er nun zu einer noch exklusiveren Gruppe.

Joe Mazzulla reiht sich nach COTY-Auszeichnung in eine erlesene Celtics-Trainergruppe ein

Mazzulla ist erst der vierte Trainer in der Geschichte der Celtics, der den Titel Trainer des Jahres erhalten hat. Die anderen sind die Basketball Hall of Fame-Mitglieder Red Auerbach (1964-65), Tom Heinsohn (1972-73) und Bill Fitch (1979-80).

Ob Mazzulla großen Wert auf diese Tatsache legt, ist fraglich. Im März wirkte er fast so, als würde er den Zigarren rauchenden Auerbach nachahmen, wenn er darüber sprach, wie wenig ihm die Auszeichnung bedeutet.

„Ich finde, das ist eine dumme Auszeichnung“, sagte er. „Sie sollte es gar nicht geben. Es geht viel mehr um die Spieler und die Arbeit des gesamten Teams. So einfach ist das, und ich möchte nie wieder danach gefragt werden oder darüber sprechen.“

Dennoch musste Mazzulla in der Mehrheit der Saison auf einen seiner besten Spieler verzichten. Star-Forward Jayson Tatum konnte erst am 6. März wieder spielen, nachdem er sich in der zweiten Runde der NBA-Playoffs 2025 gegen die New York Knicks eine Achillessehnenverletzung am rechten Bein zugezogen hatte.

Ohne Tatum rechnete man in Boston mit einem Rückschritt in dieser Saison. Law Murray von The Athletic setzte die Celtics in seinen Preseason-Power-Rankings auf Platz 26 – hinter den Phoenix Suns und den New Orleans Pelicans. Diese Einschätzung erwies sich als falsch.

Die Celtics beendeten die Saison mit einer Bilanz von 56-26 und hatten damit die zweitbeste Platzierung in der Eastern Conference. Die Suns kamen auf 45-37, die Pelicans auf 26-56. Die Frage bleibt: Warum wurden die Pelicans vor Boston eingestuft?

Mazzulla nimmt den Erfolg Bostons in dieser Saison nicht allein für sich in Anspruch.

„Es gehört so viel dazu, ein Spiel zu gewinnen, und es beginnt bei den Spielern, aber es gilt auch unserem Team“, sagte Mazzulla am Dienstag gegenüber NBA on NBC/Peacock. „Ich finde es schade, dass sie nicht hier sind, aber ich bin denjenigen ewig dankbar, die Zeit mit ihren Familien opfern, um uns jeden Tag eine Chance auf den Sieg zu geben.“

Mazzulla wollte sicherstellen, dass sein Team die Anerkennung bekommt, die es verdient, doch am Ende ist es der Cheftrainer, der die Verantwortung trägt. Diesen Job hat er in dieser Saison erfüllt und sich dank seiner Leistung in eine erlesene Gruppe von Celtics-Cheftrainern eingereiht.