RTL/ntv-Trendbarometer: AfD bleibt klar vor Union, Grüne gewinnen leicht hinzu
Obwohl die AfD im Vergleich zur Vorwoche leicht nachlässt, behauptet sie sich weiterhin als klar führende Kraft im Trendbarometer. Die Werte für Schwarz-Rot bleiben unverändert schwach.
Eine Woche nach dem Rekordhoch von 28 Prozent Zustimmung für die AfD im RTL/ntv-Trendbarometer sinkt ihr Wert um einen Prozentpunkt. Dennoch liegt die größte Oppositionspartei im Bundestag weiterhin deutlich vor der zweitplatzierten Union. Einzig die Grünen können um einen Prozentpunkt zulegen. Alle genannten Parteien bewegen sich damit innerhalb der statistischen Schwankungsbreite von 2,5 Prozent.
Die Zustimmungswerte für Bundeskanzler Friedrich Merz bleiben auf einem sehr niedrigen Niveau, ebenso wie die Kompetenzwerte für CDU und CSU. Auch die SPD als kleinerer Koalitionspartner hat laut der aktuellen Forsa-Umfrage keinen Grund zur Zufriedenheit. Würde in dieser Woche gewählt, sähen die Zustimmungswerte der Parteien wie folgt aus:
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AfD 27 Prozent (Bundestagswahl 2025: 20,8 Prozent)
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CDU/CSU 22 Prozent (28,5 Prozent)
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Grüne 15 Prozent (11,6 Prozent)
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SPD 12 Prozent (16,4 Prozent)
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Linke 11 Prozent (8,8 Prozent)
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FDP 4 Prozent (4,3 Prozent)
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BSW 3 Prozent (4,981 Prozent)
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Sonstige 6 Prozent (3,0 Prozent)
Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent weiterhin deutlich über dem Wert der letzten Bundestagswahl (17,9 Prozent).
Auf die Frage, welche Partei „am besten mit den Problemen in Deutschland umgehen kann“, antworteten 13 Prozent mit der Union – zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Union selbst wird von 12 Prozent der Befragten genannt, ebenfalls ein Punkt weniger. Die Grünen bleiben unverändert bei 8 Prozent, die SPD bei 5 Prozent und die Linke bei 4 Prozent. Sonstige Parteien steigern sich auf 3 Prozent, ein Punkt mehr als zuvor. 55 Prozent der Befragten trauen keiner Partei politische Kompetenz zu – zwei Punkte mehr als in der Vorwoche.
Die schlechten Werte der Union spiegeln das negative Bild wider, das die meisten Befragten von der Arbeit von CDU-Chef Merz als Bundeskanzler haben. Wie bereits in den vergangenen zwei Wochen zeigen sich nur 14 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden. 84 Prozent äußern Unzufriedenheit, ein Punkt weniger als zuvor.
Auch unter den CDU- und CSU-Anhängern ist mit 44 Prozent weiterhin nur eine Minderheit mit Merz zufrieden, wenn auch drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Bei den SPD-Anhängern sinkt die Zufriedenheit mit Merz um einen Punkt auf nun 18 Prozent. Unter Grünen-Anhängern sind 9 Prozent zufrieden, bei Linke-Anhängern 3 Prozent und bei AfD-Anhängern 1 Prozent.
Die ökonomischen Erwartungen bleiben nahezu unverändert und weiterhin pessimistisch. 14 Prozent der Befragten rechnen unverändert damit, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern wird. 67 Prozent erwarten eine Verschlechterung, ein Punkt weniger als in der Vorwoche.
Das wichtigste politische Thema der Woche ist laut 36 Prozent der Befragten die Situation der Bundesregierung, gefolgt von der wirtschaftlichen Lage mit 31 Prozent. 26 Prozent nannten den Konflikt zwischen den USA und Iran, 18 Prozent den Krieg in der Ukraine. Allgemeine Kriege und Konflikte wurden von 9 Prozent genannt. Jeweils 7 Prozent nannten die Reform der Krankenkassen, die Rentendiskussion, die Benzinpreise sowie die Lage in den USA. 5 Prozent nannten die Zuwanderung als relevantes Thema.
Repräsentative Umfrage |Die Daten des RTL/ntv-Trendbarometers stammen vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa, das im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 19. und 22. Mai 2002 Personen befragte. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus 2,5 Prozentpunkte.
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